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Pauschalreise – Übertragung auf Dritte

Ein Pauschalreisevertrag, der ab dem 1. Juli 2018 geschlossen wurde, kann auf eine andere Person übertragen werden. Dazu muss der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist vor Reisebeginn auf einem dauerhaften Datenträger (schriftlich, z.B. mittels Brief oder E-Mail) darüber in Kenntnis gesetzt werden. Sieben Tage vor Reisebeginn ist jedenfalls rechtzeitig. Angemessene Kosten, die dem Reiseveranstalter dadurch entstehen, müssen von der/dem Reisenden bzw. der Ersatzperson getragen werden. Der Reiseveranstalter muss einen Beleg über die Zusatzkosten ausstellen.

Verlangt der Reiseveranstalter unangemessen hohe Gebühren für eine Übertragung des Pauschalreisevertrages auf eine andere Person, sollten diese nur unter Vorbehalt der rechtlichen Klärung und Rückforderung bezahlt werden.

Weiterführende Links

Rechtsquelle

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz