FAQ: Sicherheit und Datenschutz

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Die ID Austria funktioniert unter höchsten datenschutzrechtlichen Standards, d.h. sie erfüllt die rechtlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 ebenso wie des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) in der geltenden Fassung. Der Bericht zur Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) (PDF, 2 MB) steht öffentlich zum Download bereit.

Sie bestimmen, welche Ihrer Daten aus bestehenden elektronischen Registern (z.B. Zentrales Melde- oder Personenstandsregister) abgefragt sowie an Dritte weitergegeben werden. Unautorisierte Abfragen im ID Austria-System – auch etwaiger unbekannter Anwendungen – werden blockiert. Für die Datenabfrage und -weitergabe ist somit Ihr proaktives Handeln und Ihre Autorisierung erforderlich.

Die ID Austria (ab Herbst 2022 in Echtbetrieb) entspricht laut Bescheinigung durch Spezialistinnen und Spezialisten der EU-Mitgliedsstaaten („eIDAS Kooperationsnetz“) den höchsten Sicherheitsanforderungen auf EU-Ebene.

Die Stellungnahme des eIDAS Kooperationsnetzes war die Voraussetzung für die förmliche Notifizierung des österreichischen elektronischen Identitätsnachweises (ID Austria) am 28.2.2022.

Die Bekanntmachung erfolgte daraufhin durch die Europäische Kommission im EU-Amtsblatt (offizielles Veröffentlichungsblatt). Es läuft nun eine Übergangsfrist für Mitgliedsstaaten von maximal 12 Monaten, um die Verwendung von ID Austria in ihren Anwendungen sicherzustellen.

Es ist damit sichergestellt, dass Nutzerinnen/Nutzer der ID Austria spätestens im Laufe des Jahres 2023 ihre ID Austria auch für Anwendungen in ganz Europa nutzen können.

Es werden umfassende Maßnahmen getroffen, um das System vor Ausfällen zu schützen. Eine 100%ige Sicherheit gibt es allerdings nicht.

In diesem Fall ist die ID Austria nicht verfügbar, die Ausweisfunktion wird allerdings auch ohne aktive Internetverbindung verfügbar sein.

Die jeweilige Behörde stellt die Daten nur Ihnen selbst auf Ihren Wunsch oder in Ihrem Auftrag einem Dritten (z.B. der Geschäftspartnerin/dem Geschäftspartner) zur Verfügung. Vor Weitergabe Ihrer Daten müssen Sie aber zuerst die Datenfreigabe bestätigen. Die Behördenregister (z.B. das Zentrale Melderegister), die im Rahmen der ID Austria-Nutzung abgefragt werden, kennen den Verwendungszweck der Daten nicht.

Die Behörde bekommt keinen Zugriff auf Daten, die nicht ohnehin schon im Rahmen bestehender Register und geltender Rechtsgrundlagen verfügbar sind. Mit dem ID Austria-System wird lediglich eine sichere Infrastruktur für die Vermittlung ausgewählter Daten aus bestehenden staatlichen Registern zur Verfügung gestellt.

Die Angabe der Mobiltelefonnummer ist bei folgenden Registrierungsvarianten erforderlich:

Die Mobiltelefonnummer ist notwendig, um die SMS-TAN versenden zu können, mit der Ihr Mobiltelefon mit Ihrer ID Austria verknüpft wird. Sie wird nicht von der Behörde gespeichert, jedoch bei A-Trust bei Ihrer ID Austria hinterlegt. Sie ist zur Wiederherstellung des ID Austria Zugangs notwendig, wenn dieser nicht mehr via App „Digitales Amt“ möglich ist.

Die E-Mail-Adresse ermöglicht eine leichtere Kontaktaufnahme. Sie werden rechtzeitig mittels E-Mail oder Push-Benachrichtigung daran erinnert, Ihre ID Austria zu verlängern.

Geben Sie jene an, über die Sie an die Verlängerung Ihrer ID Austria erinnert werden wollen.

Bringen Sie den Antrag auf Auskunft beim Datenschutzbeauftragten des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ein.

Alle Änderungen, die in einem Behördenregister vermerkt sind (z.B. Wohnsitzänderung, Hochzeit), werden automatisch in der ID Austria aktualisiert.

Persönliche Kontaktdaten ( E-Mail-Adresse, Telefonnummer) können in Zukunft unter „Meine ID Austria verwalten“ auf oesterreich.gv.at verwaltet werden. Dieser Selbstverwaltungs-Bereich wird laufend um zusätzliche Funktionen erweitert. Die Aktualisierung der Telefonnummer wird jedenfalls empfohlen.

Sollten Sie feststellen, dass die von Ihnen aus den elektronischen Registern freigegebenen Daten nicht korrekt sind, informieren Sie bitte die jeweils zuständige Behörde, damit diese die Korrektur Ihrer Daten einleiten kann.

Die Kriminalität im Internet nimmt stetig zu, siehe Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Betrugsdelikte sind dabei wesentlich. Vor diesem Hintergrund stellt das geplante System ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger sowie an die Wirtschaft dar, die eigenen Verwaltungs- und Geschäftsprozesse entsprechend sicher erledigen zu können und damit präventiv vorzusorgen.

Letzte Aktualisierung: 18. Juli 2022

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Finanzen