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digitaleberufe.at: Video-Testimonials präsentieren IT-Jobprofile

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Foto: © BillionPhotos.com | Adobe Stock

Kooperation von Ministerium und Wirtschaft schafft Internetplattform „Digitale Berufe“ für bessere Berufsorientierung.

Von Data Mining bis IT-Security – digitale Berufe bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Jugendliche, Eltern und auch Lehrer wissen allerdings viel zu wenig darüber, und der Arbeitsmarkt befindet sich in einem rasanten Umbruch. Um hier Abhilfe zu leisten, hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit der Video-Job-Plattorm whatchado und der Internetoffensive Österreich, einem Zusammenschluss heimischer IT-Unternehmen, die Internetplattform „digitaleberufe.at“ auf die Beine gestellt.

„Auf unserem neuen Orientierungschannel präsentieren wir gemeinsam mit der IKT-Industrie (Informations- und Kommunikationstechnologie) über vierzig neue digitale Berufe und Skills. Wir haben immerhin einen Fachkräftemangel im Bereich Informationstechnologie und kommen gar nicht nach bei der Ausbildung junger Menschen. Dabei müssen wir nicht nur Angebote machen, sondern die Jugendlichen auch überzeugen, dass diese Berufe spannend sind“, so Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
Die nun vorgestellte Plattform präsentiert Berufsbilder aus dem IKT-Bereich in Form von Videos, in denen Testimonials ihren Job beschreiben. Die Videos werden, nach einem vorangegangenen Matching-Test (bedeutet: Welcher Job passt zu den Nutzerinnen und Nutzern?), vorsortiert. Damit sollen sich Interessierte in dem laufend wachsenden Angebot der Video-Jobprofile schneller zurechtfinden. 

Digitale Berufe
v.l.n.r.: Jubin Honarfar, CEO von whatchado, Rainer Kalkbrenner, Vorstand ACP Gruppe, Vorstandsmitglied der Internetoffensive und Leiter des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft und Forschung der IOÖ, Michaela Novak-Chaid, CEO von HP Austria und Präsidentin der Internetoffensive, Dr. Iris Rauskala, Bildungsministerin,  Franz Königshofer, Bildungsberater an der AHS Wasagasse mit einer Schülerin.  Foto: © BKA/Hofer

„Unser Ziel ist die Standortförderung“, erläutert Michaela Novak-Chaid, CEO von HP Austria und Präsidentin der Internetoffensive Österreich. „Im Bereich Telekommunikation und IT liegt Österreich derzeit nur im Mittelfeld. Neue Berufsbilder entstehen, und ob das Land mit der Digitalisierung mehr Jobs schaffen kann oder nicht, hängt von der Ausbildung der jungen Menschen ab.“

Aktuell fehlen in Österreich etwa 10.000 IKT-Fachkräfte. Dies sorge für einen Wertschöpfungsverlust. Damit dieser Schaden nicht weiter anwächst, gelte es nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch Eltern und Lehrenden die Welt der digitalen Jobs näher zu bringen, so Rainer Kalkbrener, Vorstand der Internetoffensive Österreich und der ACP Gruppe.

Zu wenige Interessentinnen und Interessenten, hohe Drop-out-Quoten während der Ausbildung und dann auch im Job würden die Lage in Österreich derzeit noch verschärfen. Der Orientierungschannel „Digitale Berufe“ soll interessierte Jugendliche nun professioneller an die Berufsbilder und den dafür nötigen Ausbildungsweg heranführen, so Jubin Honafar von watchado. „Derzeit orientieren sich die Schülerinnen und Schüler hauptsächlich an ihrem sozialen Umfeld, aber die neuen Berufe entstehen so schnell, dass es schwer ist, hier einen Überblick zu behalten und Informationsmaterial zu finden. Das Medium Video kann Informationen einfach emotionaler transportieren und bietet damit mehr Potenzial für Motivation.“

Das Projekt wurde in einer Kooperation der Internetoffensive Österreich, gemeinsam mit A1, Accenture, ACP, dem BRZ, Hutchison Drei, Microsoft, den ÖBB, Raiffeisen IT, S-IT und T-Systems finanziert und mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und den Expertinnen und Experten von whatchado realisiert.

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