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Schuljause: Wacher Geist durch gesundes Essen

Schuljause
Foto: ©5second | Adobe Stock

Das Gesundheits- und das Bildungsministerium haben eine Checkliste erarbeitet, die Schulen hilft, ihr Angebot im Sinne der gesunden Ernährung zu optimieren. Denn, nur wer richtig isst, kann den Schulalltag auch gut bewältigen.

Laut Österreichischem Ernährungsbericht essen Kinder und Jugendliche in Österreich zu wenig Obst und Gemüse. Sie nehmen jedoch zu viel Fleisch, Wurst, Knabbereien und Süßigkeiten zu sich. Engagieren sich Schulen und stellen mit einem ausgewogenen Nahrungsangebot die Weichen für lebenslange Ernährungsgewohnheiten, können Spätfolgen wie Übergewicht und Krankheiten vermieden werden.

Moderne Schulverpflegung im Check
Um die Bildungseinrichtungen dabei zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung eine Checkliste inklusive ausführlichen Begleitinformationen für gesunde Schulverpflegung erstellt. Die Checkliste ist als Werkzeug zur Selbsteinschätzung und Optimierung des Nahrungsangebotes an all jene Personen gerichtet, die eine Rolle bei der Gestaltung der schulischen Gemeinschaftsverpflegung spielen. Sie regt an, gesunde und nachhaltige Maßnahmen zu setzen. Darin enthalten sind jedoch nicht nur Empfehlungen, was am Schulbuffet geboten werden soll (gemäß den Empfehlungen der Nationalen Ernährungskommission), sondern auch wie mit dem Thema gesunde Ernährung im Schulalltag umgegangen wird.

Schuljause
  Foto: ©gpointstudio| Adobe Stock

Abgefragt wird, ob es zum Beispiel Entnahmestellen für Wasser gibt oder inwiefern Regionales und Saisonales zu Mittag angeboten wird. Themen der Checkliste sind die vielfältige Gestaltung des Menüplans, die Integration der gesunden Ernährung im Unterricht und vieles mehr.

Es werden auch Maßnahmen angeführt, die die Gestaltung der Räume für die Schulverpflegung oder die Qualifikation des Servicepersonals betreffen. Nicht zuletzt wird auch die Nachhaltigkeit des Angebotes in Bezug auf Müll, Energieverbrauch und Lagerung thematisiert.

Gesunde Ernährung als gelebter Alltag
„Damit gesunde Ernährung zum gelebten Alltag wird, müssen alle Angebote attraktiv, gesund und vor allem akzeptiert werden“, erläuterte Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl. „Es ist wichtig, Schülerinnen und Schüler schon früh für bewusste und gesunde Ernährung zu begeistern. Ein attraktives und gesundheitsförderliches Verpflegungsangebot leistet einen besonders wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung“, ergänzte Bildungsministerin Iris Rauskala.

TippTipp

Zur Checkliste gibt es noch eine vertiefende Begleitinformation, die zum Download auf der Seite des Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz zum Download zur Verfügung steht. Diese richtet sich ebenso an Schulerhalterinnen und Schulerhalter und alle Personen, die bei der Gestaltung der schulischen Verpflegung eine Rolle spielen. Im Dokument werden die Einzelthemen der Checkliste vertiefend behandelt.