Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Eine Viertelmillion Österreicherinnen und Österreicher nutzte bereits Erasmus+

Erasmus+
Foto: BMBWF/Martin Lusser

Mehr als eine Viertelmillion junger Österreicherinnen und Österreicher nutzten seit 1992 das EU-Bildungsprogramm Erasmus+.

Wissenschaftsministerin Rauskala und OeAD Geschäftsführer Calice verabschiedeten gestern deswegen vier künftige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz persönlich in ihren Auslandsaufenthalt. 

Neues Land, neue Erfahrungen
Die vier künftigen Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer werden in den kommenden Monaten im Ausland studieren, reisen, lernen, arbeiten und vor allem eine Menge neuer Erfahrungen sammeln. Christina Amrhein absolviert das Master-Studium „Socio-Ecological Economics and Policy“ an der WU Wien und wird bei der Firma Impactrip in Lissabon (Portugal) ein zweimonatiges Erasmus-Praktikum absolvieren. Maximilian Siegl studiert Mechatronik/Robotik an der FH Technikum Wien und wird sechs Monate bei der Firma Mars in Verden (Deutschland) arbeiten. Diana Toader und Christoph Pitel sind Lehrlinge bei der Firma KNAPP. Diana Toader macht die Ausbildung zur Mechatronikerin, ihr einmonatiges Erasmus-Praktikum bringt sie nach Valencia (Spanien). Christoph Pitel lernt Maschinenbautechnik und Konstruktion, er wird sein Praktikum bei Volvo in Schweden machen. 

Ein Mehrwert für Europa
Davon, dass die vier in ihren Aufenthalten prägende Erfahrungen machen werden, ist Wissenschaftsministerin Rauskala überzeugt: „Die vergangenen 32 Jahre zeigen, dass Erasmus eine Erfolgsgeschichte ist. Denn die zehn Millionen Menschen, die in einem anderen Land lernen, studieren, lehren oder ein Praktikum absolvieren, stärken nicht nur ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen, sie vertiefen auch den Zusammenhalt Europas.“ Den Mehrwert des Programms bestätigt auch die letzte Erasmus+ Impact Studie. Das Ergebnis zeigt: Erasmus+ macht Studierende in ihrem persönlichen und beruflichen Leben erfolgreicher und Universitäten innovativer. Außerdem wird durch das Bildungsprogramm das europäische Zugehörigkeitsgefühl gestärkt.

Die größte Gruppe, die das Programm nutzt, sind Studierende, gefolgt von Schülerinnen, Schülern und Lehrlingen, die bereits in der beruflichen Erstausbildung die Arbeitsluft in einem fremden Land schnuppern können. 

10 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel für Erasmus+
2019 fließen 47,4 Millionen Euro an EU-Fördermittel in den österreichischen Bildungsbereich – das ist ein Plus von 25,7 Prozent gegenüber 2018. „Dank der zusätzlichen Mittel von zehn Millionen Euro können dieses Jahr mehr als 23.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrende, Lehrlinge und Studierende mobil werden“, bestätigt OeAD-Geschäftsführer Jakob Calice. 

Die Top-5-Zielländer der heimischen Erasmus-Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind übrigens Deutschland, das Vereinigte Königreich, Spanien, Irland und Italien. Gemeinsam legten sie 2018 im Rahmen ihrer Aufenthalte rund 14,5 Millionen Kilometer zurück und sind somit in Summe 361 Mal um die Welt gereist.

6.019 Erasmus-Teilnehmerinnen und Teilnehmer zog es 2018 aus Wien ins Ausland, gefolgt von der Steiermark (3.479) und Oberösterreich (2.334). Seit 2014 – dem Start der aktuellen Programmperiode Erasmus+ Bildung – waren 76.344 mit dem EU-Bildungsprogramm unterwegs. Bis Ende 2019 werden es über 90.000 Personen sein.  
 
Interesse an Erasmus+?
Umfassende Informationen, Angebote sowie Voraussetzungen und Anlaufstellen finden Sie hier