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Bildung zahlt sich aus

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Foto: ©ijeab - stock.adobe.com

Je höher der Abschluss, desto geringer das Risiko, arbeitslos zu werden. Österreichs Akademikerinnen und Akademiker dürfen sich über hohe Jobsicherheit freuen.

Es geht wieder los an Österreichs Hochschulen. Diese Woche starten die heimischen Universitäten ins Wintersemester 2019.

Höhere Bildung hilft gegen Arbeitslosigkeit
Die Akademikerquote im engeren Sinn ist in Österreich im EU- und OECD-Vergleich niedriger. Aktuell liegt der Anteil von Personen mit tertiärem Bildungsabschluss bei 33 Prozent in der erwerbsfähigen Bevölkerungsgruppe der 25- bis 64-Jährigen (OECD: 39 Prozent, EU-Schnitt: 36 Prozent), wie eine OECD-Studie feststellte. Allerdings verfügt Österreichs Bevölkerung über einen überdurchschnittlich hohen Anteil (85 Prozent) an Personen, die mindestens über einen Abschluss der Sekundarstufe II verfügen, also das Gymnasium- oder Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen, abgeschlossen haben.

„Wir sehen ganz klar, dass ein höherer Bildungsabschluss die Chancen erhöht, auch einen Arbeitsplatz zu finden“, so Bildungsministerin Iris Rauskala. Österreich liegt mit einer Beschäftigungsquote von 86 Prozent (25-64 Jahre) bei Personen, die über eine tertiäre Ausbildung (Universität, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule) verfügen, leicht über dem EU- und OECD-Schnitt. Bei Personen, die eine weiterführende Ausbildung der Sekundarstufe II absolviert haben, liegt das Risiko, arbeitslos zu werden in Österreich sogar nur bei 3,8 Prozent und damit deutlich unter dem internationalen Schnitt (OECD: 5,7 Prozent, EU: 6,1 Prozent).

Start ins neue Studienjahr
Rund 380.000 Studierende waren laut Statistik Austria im vergangenen Semester an den heimischen Hochschulen inskribiert. Sie konnten beziehungsweise können sich in Österreich zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen entscheiden. Insgesamt gibt es hierzulande 70 akkreditierte Hochschulen mit 2.000 unterschiedlichen Studiengängen. Davon sind:

  •  22 Universitäten (3 davon sind medizinische Universitäten und 6 davon sind Kunstuniversitäten)
  • 14 Privatuniversitäten
  • 21 Fachhochschulen
  • 14 Pädagogische Hochschulen

Von A wie Architektur bis Z wie Zoologie: Die Auswahl an Studienrichtungen ist groß, die Entscheidung ist schwer. Für diejenigen, die sich noch nicht ganz sicher sind, hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Webseiten gestaltet und Initiativen gestartet, die die Studierenden unterstützen sollen.  

Auf der Plattform „Studiversum“ – eine Initiative des Bildungsministeriums – gibt es eine große Linksammlung für alle Themen, die Studierende betreffen. Darauf findet man beispielsweise die Seite Studienwahl.at, eine Plattform, die die Recherche über alle Universitäten hinweg erleichtert. Verlinkt ist auch die psychologische Studierendenberatung – eine Plattform, die unter anderem eine kostenlose Chatberatung anbietet.

TippTipp

Die ausführlichsten Hinweise zum Semesterstart gibt es natürlich auch auf den Seiten der einzelnen Universitäten und Hochschulen. Außerdem finden sich auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung alle wesentlichen Informationen zum Thema Studienbeihilfe, Stipendien, Versicherungen, Wohnheime, Kinderbetreuung, und weitere interessante Details rund ums Studieren in Österreich.