Meldung des Todesfalls: Erwachsenenvertretung

Falls die Verstorbene/der Verstorbene eine Erwachsenenvertreterin/einen Erwachsenenvertreter hatte, muss das für die verstorbene Person zuständige Bezirksgericht informiert werden.

Hinweis

In der Regel endet eine Erwachsenenvertretung mit dem Tod der Betroffenen/des Betroffenen. Die Erwachsenenvertreterin/der Erwachsenenvertreter darf ab diesem Zeitpunkt keine Vertretungshandlungen mehr vornehmen.

Wenn die Erwachsenenvertreterin/der Erwachsenenvertreter keine Kenntnis über den Tod der von ihr/ihm betreuten Person hat, wird sie/er im Rahmen des Verlassenschaftsverfahrens vom zuständigen Verlassenschaftsgericht (Bezirksgericht) bzw. von der Gerichtskommissärin/dem Gerichtskommissär über den Todesfall informiert.

Die Erwachsenenvertreterin/der Erwachsenenvertreter sollte außerdem Personen oder Institutionen (darunter fallen z.B. auch Behörden oder privatrechtliche Vertragspartnerinnen/Vertragspartner), mit denen sie/er im Rahmen der Erwachsenenvertretung regelmäßig Kontakt hatte, über den Todesfall verständigen.

Weitere Informationen zum Thema "Erwachsenenvertretung und Vorsorgevollmacht (bisher: Sachwalterschaft)" finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2020
Für den Inhalt verantwortlich:
  • Österreichische Notariatskammer
  • Bundesministerium für Justiz