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Beratung für Verbrechensopfer

Alle von Straftaten betroffenen Personengruppen können sich an die folgenden Stellen wenden, die kostenlose Rechtsauskunft bieten:

Opfernotruf: 0800/112 112

Das Beratungsangebot umfasst:

  • Beratung für Opfer von Straftaten unter einer kostenfreien Telefonnummer
  • Umfassende anonyme und vertrauliche Beratung
  • Erreichbarkeit von 0 Uhr bis 24 Uhr an 365 Tagen im Jahr
  • Entlastung und Orientierungshilfe
  • Rasche Hilfe in Notsituationen
  • Information über passende Beratungs- und Betreuungseinrichtungen der Opferhilfe in ganz Österreich
  • Auf Wunsch die Herstellung einer direkten Verbindung zur entsprechenden Beratungs- und Betreuungseinrichtung
  • Praktische Unterstützung und Hilfe bei der Auswahl umsetzbarer Maßnahmen
  • Information und Beratung über Opferrechte
  • Information über Institutionen, die psychosoziale und juristische Prozessbegleitung anbieten

Der Opfernotruf wurde auf Initiative des Bundesministeriums für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz eingerichtet und wird vom Weissen Ring betrieben.

Sozialministeriumservice

Verbrechensopfer, Hinterbliebene und Trägerinnen/Träger der Bestattungskosten haben Anspruch auf Hilfeleistungen nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG). Nähere Informationen zum Thema "Sozialentschädigung für Verbrechensopfer" finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at sowie auf den Seiten des Sozialministeriumservice

Rechtsanwaltskammer

Ein Verzeichnis aller österreichischen Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte findet sich auf der Seite des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages

Die Rechtsanwaltskammern in den Bundesländern haben an bestimmten Beratungsstellen als Serviceangebot die "Erste Anwaltliche Auskunft" eingerichtet. In einem ersten kostenlosen Orientierungsgespräch wird Hilfe bezüglich der Rechtslage und der weiteren Vorgehensweise in einem konkreten Fall angeboten. Nähere Informationen darüber, wo diese Beratungsgespräche stattfinden, finden sich auf den Seiten der Rechtsanwaltskammern der Bundesländer

Prozessbegleitungseinrichtungen

Psychosoziale Prozessbegleitung umfasst die Vorbereitung der Betroffenen auf das Verfahren und die mit ihm verbundenen emotionalen Belastungen sowie die Begleitung zu Vernehmungen im Ermittlungs- und Hauptverfahren, juristische Prozessbegleitung die rechtliche Beratung und Vertretung durch einen Rechtsanwalt.

Das Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz (BMVRDJ) hat bewährte geeignete Einrichtungen vertraglich beauftragt, Opfern nach Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen Prozessbegleitung zu gewähren. 

Betroffene Opfer, insbesondere Kinder, sollen sich auch im Strafverfahren so sicher wie möglich fühlen und unterstützt werden. Die psychosoziale und juristische Prozessbegleitung unterstützt beispielsweise bei der Beantragung einer abgesonderten Einvernahme im Strafverfahren. Außerdem informiert die Prozessbegleitung über die Abläufe bei Gericht. 

Weiterführende Links

Inhaltlicher Stand: 13.06.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz