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Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege und Angehörigengespräch

Das Sozialministerium hat als unterstützende und qualitätssichernde Maßnahme im Jahr 2001 die "Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege" ins Leben gerufen. Diese wird von einem eigenen Kompetenzzentrum der Sozialversicherungsanstalt der Bauern durchgeführt.

Im Rahmen eines Hausbesuches von einer diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegeperson wird die konkrete Pflegesituation anhand eines standardisierten Situationsberichtes erhoben. Schwerpunkt dieser Aktion ist es, oftmals bestehende Informationsdefizite durch praxisnahe Beratung zu beheben und damit zur Verbesserung der Pflegequalität beizutragen.

Tipp

Seit dem Jahr 2015 besteht auch die Möglichkeit des Hausbesuches auf Wunsch.

Es ist belegt, dass pflegende Angehörige oft psychisch belastet sind. Jenen Angehörigen, die beim Hausbesuch durch eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson zumindest eine psychische Belastung angegeben haben, wird das Angehörigengespräch angeboten. Durchgeführt wird das Angehörigengespräch von Psychologinnen/Psychologen, Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeitern sowie anderen, fachkundigen Personen.

Um mehr Angehörigen von Bezieherinnen/Beziehern von Pflegegeld solch ein Entlastungsgespräch zu ermöglichen, kann das Angehörigengespräch auch auf Wunsch hin angefordert werden. Dieses Angebot ist kostenlos.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

§ 33a Bundespflegegeldgesetz (BPGG)

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz