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Allgemeines zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen sind im alltäglichen Leben in konkreten Situationen oft mit kleineren oder größeren Benachteiligungen konfrontiert. Durch gesetzliche Rahmenbedingungen wird dafür gesorgt, dass diese Benachteiligungen möglichst beseitigt werden.

Die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen ist in Österreich verfassungsrechtlich garantiert. Ein wichtiger Meilenstein im Gleichstellungsrecht ist das Behindertengleichstellungspaket, das ein Verbot der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen in den verschiedensten Lebensbereichen enthält.

Von zentraler Bedeutung für das Behindertengleichstellungsrecht sind folgende Gesetze:

Diese Gesetze regeln insbesondere:

Der Behindertenanwalt des Bundes ist zuständig für die Beratung und Unterstützung von Menschen, die sich im Sinne des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes oder des Diskriminierungsverbotes des Behinderteneinstellungsgesetzes benachteiligt fühlen. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/80 80 16 (gebührenfrei) oder per E-Mail unter office@behindertenanwalt.gv.at.

Der UN-Monitoringausschuss

2008 hat Österreich das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert. Auf der Grundlage dieser Konvention und einer Novelle zum Bundesbehindertengesetz wurde zur Förderung, zum Schutz und zur Überwachung der Durchführung der Konvention der Monitoringausschuss ins Leben gerufen. Der unabhängige Monitoringausschuss ist auch mit Diskriminierung befasst, insoweit diese durch Vollziehungsorgane des Bundes erfolgt oder aber auf mangelhafte Gesetzgebung durch den Bundesgesetzgeber zurückzuführen wäre. In diesem Bereich befasst er sich insoweit mit Einzelbeschwerden, als diese repräsentativ für Versäumnisse in Gesetzgebung und Vollziehung sind. Er kann aber nicht die Rolle einer Ombudsstelle einnehmen. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Monitoringausschusses.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz