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Allgemeines zum Freizeitunfall

Beim Freizeitunfall handelt es sich um ein Schadensereignis, das dem privaten Risikobereich zuzuordnen und durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht gedeckt ist.

Passiert ein Unfall in der Freizeit, sind zwar die Behandlungskosten durch die gesetzliche Krankenversicherung gedeckt, nicht aber die Folgeschäden.

Prüfen Sie auch, ob Ihr Kind durch bestehende Versicherungen – wie private Unfall- und Haftpflichtversicherung – in der Freizeit geschützt ist. Erst mit Eintritt in das letzte Kindergartenjahr unterliegt ein Kind der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung besteht allerdings nur für die Dauer des Besuchs des Kindergartens bzw. der Schule sowie grundsätzlich während des Weges zum Kindergarten bzw. zur Schule sowie nachhause.

Freizeitunfälle während des letzten Kindergartenjahres und der Schule sind nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt.

Hinweis

Jährlich werden in Österreich rund 800.000 Menschen bei Unfällen verletzt, davon rund 630.000 im Haushalt, in der Freizeit und beim Sport. Denken Sie daran, dass oft schon einfache Vorsichtsmaßnahmen genügen, um Gefahren zu reduzieren!  

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch:
  • Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
  • Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz