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Zuschüsse für Arbeitgeber durch die AUVA bzw. durch die VAEB

Für Dienstgeberinnen/Dienstgeber besteht die Möglichkeit, einen Zuschuss zur Entgeltfortzahlung nach Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten, Privatunfällen und Krankheiten von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) bzw. von der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) zu erhalten.

Für den Anspruch auf Zuschuss gelten bestimmte Voraussetzungen:

  • Es liegt eine Arbeitsverhinderung aufgrund eines Arbeits- bzw. Freizeitunfalls oder Arbeitsverhinderung aufgrund einer Erkrankung vor.
  • Die Dienstgeberin/der Dienstgeber beschäftigt durchschnittlich nicht mehr als 50 Dienstnehmerinnen/Dienstnehmer im Unternehmen.
  • Die Dienstnehmerin/der Dienstnehmer ist bei der AUVA oder der VAEB versichert.
  • Die geleistete Entgeltfortzahlung erfolgte im Sinne des § 3 EFZG oder vergleichbarer österreichischer Rechtsvorschriften.

Nach Erkrankungen gebühren die Zuschüsse ab dem elften Tag der Entgeltfortzahlung bis höchstens sechs Wochen je Arbeitsjahr. Die zugrunde liegende Arbeitsunfähigkeit muss länger als zehn aufeinanderfolgende Tage gedauert haben.

Nach Unfällen gebühren die Zuschüsse ab dem ersten Tag der Entgeltfortzahlung bis höchstens sechs Wochen je Arbeitsjahr, sofern die Arbeitsunfähigkeit länger als drei aufeinander folgende Tage gedauert hat.

Die Zuschüsse betragen in beiden Fällen 50 Prozent des fortgezahlten Entgelts zuzüglich eines Zuschlages für Sonderzahlungen in Höhe von 8,34 Prozent.

Für Dienstgeberinnen/Dienstgeber, die in ihrem Unternehmen durchschnittlich nicht mehr als zehn Dienstnehmerinnen/Dienstnehmer beschäftigen, beträgt die Höhe der Zuschüsse 75 Prozent.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz