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Fischen im Burgenland – Verbote und Strafen

Verbote

Bei der Ausübung des Fischfangs im Burgenland sind ─ unter anderem ─ folgende Handlungen verboten:

  • Verwendung von Dynamit, anderen Sprengstoffen oder betäubenden Mitteln
  • Fischen mit Legangeln (außer mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde)
  • Fischstechen
  • Tierquälerei beim Fischfang oder beim Transport der gefangenen lebenden Fische
  • Verwendung von Elektrogeräten oder elektrischen Einrichtungen (außer mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde)
  • Anbringung ständiger Fangvorrichtungen (Fischwehre) im Zuge fließender Gewässer
  • Verstoß gegen die Schonzeiten bzw. Nichtbeachtung der Mindestfangmaße

Strafen bei Übertretung

Übertretungen des Burgenländischen Fischereigesetzes gelten als Verwaltungsübertretungen. Sie werden, wenn die Tat nicht nach anderen Gesetzen mit einer strengeren Strafe bedroht ist, von der Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) mit einer Geldstrafe bis zu 220 Euro oder Arrest bis zu sechs Wochen bestraft.

Rechtsgrundlagen

§§ 57 bis 60, 73 Burgenländisches Fischereigesetz

Inhaltlicher Stand: 07.02.2019
Abgenommen durch: oesterreich.gv.at-Redaktion