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Exekutionsbewilligung

Allgemeine Informationen

Das Exekutionsverfahren wird durch einen schriftlichen oder mündlichen Exekutionsantrag des Gläubigers beim zuständigen Bezirksgericht eingeleitet.

Voraussetzungen

Der Antrag muss folgende Elemente enthalten:

  • Genaue Bezeichnung des Antragstellers
  • Genaue Bezeichnung des Verpflichteten sowie die Angabe der für die Ermittlung des zuständigen Exekutionsgerichts notwendigen Umstände
  • Bestehender Anspruch gegen den Verpflichteten
  • Den für den Anspruch vorhandenen Exekutionstitel
  • Genaue Bezeichnung der Exekutionsmittel (z.B. Gehaltsexekution)
  • Gegebenenfalls genaue Bezeichnung der Exekutionsobjekte

Bei Geldforderungen sind zusätzlich anzugeben:

  • Der Betrag, der auf dem Exekutionsweg hereingebracht werden soll
  • Die beanspruchten Nebengebühren
  • Gegebenenfalls Zinsen und Wertsicherungen

Auch die Art der Exekution und die Vermögensteile, die von der Zwangsvollstreckung betroffen sein sollen, sind mit Ortsangabe anzugeben.

Zuständige Stelle

  • Meist jenes Bezirksgericht, in dessen Sprengel der Verpflichtete den allgemeinen Gerichtsstand (Wohnsitz) hat
  • Bei der Verwertung von Liegenschaften: das Bezirksgericht, bei dem das entsprechende Grundbuch geführt wird

Zusätzliche Informationen

Weiterführende Links

Gerichtssuche

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter und entspricht damit in diesem Text exakt der gesetzlichen Terminologie der Zivilprozessordnung (Art. 5 ZPO).

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Exekutionsantrag

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: oesterreich.gv.at-Redaktion