FAQ: Sicherheit und Datenschutz

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Die ID Austria funktioniert unter höchsten datenschutzrechtlichen Standards. d.h. die ID Austria erfüllt die rechtlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 ebenso wie des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) in der geltenden Fassung.

Sie bestimmen selbst, welche Ihrer Daten aus bestehenden elektronischen Registern (z.B. Zentrales Melde- oder Personenstandsregister) Sie abfragen sowie deren Weitergabe an Dritte. Unautorisierte Anfragen im ID Austria-System – auch etwaiger unbekannter Anwendungen – werden ignoriert. Es bedarf also Ihres proaktiven Handelns, um die Datenabfrage anzustoßen und somit auch zu autorisieren.

Mit der ID Austria werden die persönlichen Daten bei jeder Verwendung verschlüsselt von einem hochsicheren österreichischen Server abgerufen, ohne dabei am Smartphone gespeichert zu werden. Deshalb können auch nur Sie die ID Austria auf einem neuen Gerät reaktivieren.

Es werden umfassende Maßnahmen getroffen, um das System vor Ausfällen zu schützen. Eine 100%ige Sicherheit gibt es allerdings nicht.

In diesem Fall ist die ID Austria nicht verfügbar.

Die jeweilige Behörde stellt die Daten nur Ihnen selbst auf Ihren Wunsch oder in Ihrem Auftrag einem Dritten (z.B. der Geschäftspartnerin/dem Geschäftspartner) zur Verfügung. Vor Weitergabe Ihrer Daten müssen Sie aber zuerst die Datenfreigabe bestätigen. Die Behördenregister (z.B. das Zentrale Melderegister), die im Rahmen der ID Austria-Nutzung abgefragt werden, kennen den Verwendungszweck der Daten nicht.

Nein. Auf die Protokollierung der Datenübermittlung werden ausschließlich Sie selbst Zugriff erhalten. Dazu wird künftig ein Online-Dienst auf www.oesterreich.gv.at zur Verfügung gestellt. Außerdem können Sie einen Antrag auf Auskunft beim Datenschutzbeauftragten des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort einbringen.

Für den Betreiber des ID Austria-Systems ist es aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen und der gewählten Sicherheitsarchitektur nicht nachvollziehbar, welche Dateninhalte Sie an welche Anwendung schicken. Überdies werden die Daten von der Datenquelle bis zur Anwendung verschlüsselt übertragen. Ein Mitlesen der Dateninhalte ist daher nicht möglich.

Die Behörde bekommt keinen Zugriff auf Daten, die nicht ohnehin schon im Rahmen bestehender Register und geltender Rechtsgrundlagen verfügbar sind. Mit dem ID Austria-System wird lediglich eine sichere Infrastruktur für die Vermittlung ausgewählter Daten aus bestehenden staatlichen Registern zur Verfügung gestellt.

Die Angabe der Mobiltelefonnummer bei der Behörde ist nur für die Registrierungsvariante mit SMS notwendig, um die SMS-TAN versenden zu können, mit der Ihr Mobiltelefon mit Ihrer ID Austria verknüpft wird. Sie wird nicht von der Behörde verspeichert.

Die Angabe der Mobiltelefonnummer ist bei folgenden Registrierungsvarianten erforderlich:

  • Registrierungsvariante mit SMS: Hier erfolgt die Angabe bei der Behörde.
  • Registrierungsvariante per Post: Hier erfolgt die Angabe im Zuge des Nachregistrierungsprozesses.

Die Mobiltelefonnummer ist notwendig, um die SMS-TAN versenden zu können, mit der Ihr Mobiltelefon mit Ihrer ID Austria verknüpft wird. Sie wird nicht von der Behörde verspeichert.

Die E-Mail-Adresse ermöglicht eine leichtere Kontaktaufnahme. Sie werden rechtzeitig mittels E-Mail oder Push-Benachrichtigung daran erinnert, Ihre ID Austria zu verlängern.

Geben Sie jene an, über die Sie erinnert werden wollen.

Bringen Sie den Antrag auf Auskunft beim Datenschutzbeauftragten des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ein.

Alle Änderungen, die in einem Behördenregister vermerkt sind (z.B. Wohnsitzänderung, Hochzeit), werden automatisch in der ID Austria aktualisiert.

Persönliche Kontaktdaten (E-Mailadresse, Telefonnummer) können in Zukunft unter „Meine ID Austria“ auf oesterreich.gv.at verwaltet werden. Dieser Bereich befindet sich derzeit in Entwicklung und steht nach Ende der Pilotphase zur Verfügung. Die Aktualisierung der Telefonnummer wird jedenfalls empfohlen.

Sollten Sie feststellen, dass die von Ihnen aus den elektronischen Registern freigegebenen Daten nicht korrekt sind, informieren Sie bitte die jeweils zuständige Behörde, damit diese die Korrektur Ihrer Daten einleiten kann.

Die Kriminalität im Internet nimmt stetig zu, siehe Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Betrugsdelikte sind dabei wesentlich. Vor diesem Hintergrund stellt das geplante System ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger sowie an die Wirtschaft dar, die eigenen Verwaltungs- und Geschäftsprozesse entsprechend sicher erledigen zu können und damit präventiv vorzusorgen.