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Vermögen im Ausland

War der Verstorbene österreichischer Staatsbürger und hatte er seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich, sind die österreichischen Gerichte für im Ausland befindliches bewegliches Vermögen zuständig. Wenn der Verstorbene im Inland gelebt hat, ist inländische Gerichtsbarkeit auch für im Ausland befindliches bewegliches und unbewegliches Vermögen gegeben, sofern die Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO) Anwendung findet.

Ausführliche Informationen zu den Neuerungen aufgrund der Europäischen Erbrechtsverordnung finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Keine inländische Gerichtsbarkeit liegt in jedem Fall bei unbeweglichem Vermögen im Ausland vor bzw. auch nicht für bewegliches Vermögen, wenn der letzte gewöhnliche Aufenthalt des Verstorbenen im Ausland war.

War der Verstorbene ausländischer Staatsangehöriger, liegt jedenfalls keine inländische Gerichtsbarkeit für im Ausland befindliches bewegliches bzw. unbewegliches Vermögen vor.

Sollten ausländische Liegenschaften vorhanden sein, fragen Sie bei der Errichtung der Todesfallsaufnahme den Notar, welche weiteren Schritte in diesem Fall zu setzen sind.

Weiterführende Links

Erbschaften in Europa (Notaries of Europe)

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Österreichische Notariatskammer