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Studieren mit Kind

Familienbeihilfe

Bei Schwangerschaft während des Studiums verlängert sich der Anspruch auf Familienbeihilfe bis zum 25. Geburtstag. Voraussetzung ist, dass das Kind vor dem 24. Geburtstag geboren wird bzw. die Studierende an dem Tag, an dem sie 24 Jahre alt wird, schwanger ist.

Der Ablauf der Studienzeit ist während der Zeit des Mutterschutzes (8 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) und während der Zeit der Pflege und Erziehung eines eigenen Kindes bis zum 2. Geburtstag gehemmt.

Diese zwei Jahre zur Pflege und Erziehung des eigenen Kindes können entweder von der Mutter oder vom Vater jeweils im Ausmaß von vollen Semestern wahrgenommen werden. Danach läuft die Semesterzählung normal weiter.

Studienbeihilfe

Eine Schwangerschaft während des Studiums verlängert die Anspruchsdauer auf Studienbeihilfe um ein Semester.

Die Pflege und Erziehung eines Kindes vor dessen 6. Geburtstag während des Studiums verlängert die Anspruchsdauer auf Studienbeihilfe um bis zu zwei Semester je Kind.

Bei Vätern gelten diese Regelungen nur, wenn sie entweder mit der Kindesmutter verheiratet sind oder die gemeinsame Obsorge mit der Kindesmutter genehmigt wurde.

Bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen für die Studienbeihilfe erhalten Studierende, die am Wohnort der Eltern studieren, höchstens 500 Euro, auswärtig Studierende höchstens 715 Euro monatlich, die Studienbeihilfe beträgt daher maximal 8.580 Euro jährlich.

Zusätzlich gebührt ein Zuschlag von 100 Euro monatlich für jedes Kind, für das eine gesetzliche Verpflichtung zur Pflege und Erziehung besteht.

Die Zuverdienstgrenze von 10.000 Euro pro Kalenderjahr erhöht sich pro unterhaltsberechtigtem Kind um:

  • für jedes Kind bis zum 6. Lebensjahr um 3.000 Euro
  • für jedes Kind zwischen 6 und 14 Jahren um 4.400 Euro
  • für jedes Kind zwischen 14 und 18 Jahren um 5.200 Euro
  • für jedes noch in Ausbildung befindliche Kind über 18 Jahren um 6.720 Euro bzw. um 9.610 Euro (falls Kind auswärtig studiert).

Für jedes erheblich behinderte Kind beträgt die Zuverdienstgrenze zusätzlich 2.120 Euro.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung