Wäschetrockner

Wäschetrockner verbrauchen sehr viel Strom. Sie sollten daher nur dann zum Einsatz kommen, wenn es unbedingt notwendig ist. Das Tocknen der Wäsche an der frischen Luft oder in einem gut belüftbaren Innenraum spart Energie und Geld.

Bei Nutzung des Wäschetrockners kann dadurch Energie gespart werden, dass die Wäsche möglichst trocken aus der Waschmaschine genommen und in den Trockner gegeben wird. Daher sollte die Wäsche vor dem Trocknen gut geschleudert werden. Dafür reichen aber maximal 1.400 Schleudertouren pro Minute aus, da höhere Schleuderzahlen die Wäsche stärker beanspruchen und stärker knittern lassen.

Der Wäschetrockner sollte – genauso wie die Waschmaschine – immer ganz angefüllt werden. Die ideale Trockenzeit wird mit einem Trockner mit Feuchtigkeitssensor erreicht. Dieser Trockner schaltet sich nach dem Erreichen der gewünschten Trockenstufe automatisch ab. Außerdem verbessert die regelmäßige Reinigung mit dem Flusensieb, in welchem sich Fasern, Kalkablagerungen und Schmutzteile ansammeln können, das Trocknungsergebnis und trägt somit zum Energiesparen bei.

Ein Waschtrockner (Kombination aus Waschmaschine und Trockner) sollte nur dann angeschafft werden, wenn es aus Platzgründen unvermeidlich ist. Bei diesen Geräten kann nur die Hälfte bis zu zwei Drittel des Fassungsvermögens für den Trocknungsvorgang genutzt werden. Weiters benötigen viele Waschtrockner-Modelle zum Trocknen sehr viel Wasser, da dieses zum Kondensieren der Trocknungsluft eingesetzt wird.

Wenn der Wäschetrockner einen Defekt hat, sollte er nach Möglichkeit repariert werden, um ihm so zu einer möglichst langen Nutzungsdauer zu verhelfen. Die Herstellung eines Neugeräts ist umweltbelastend und verbraucht wertvolle Ressourcen, die oft nur unzureichend zurückgewonnen werden können.

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Letzte Aktualisierung: 22. Juni 2022

Für den Inhalt verantwortlich: oesterreich.gv.at-Redaktion