Photovoltaik-Förderaktionen und weitere Umweltförderungen

Förderaktion "Photovoltaik-Anlagen 2020"

Ab 22. Juni 2020 startet der Klima- und Energiefonds wieder eine Förderaktion für Photovoltaik-Anlagen. Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen. Neben Einzelanlagen sind auch Gemeinschaftsanlagen förderungsfähig, die von mindestens zwei Wohn- bzw. Geschäftseinheiten genutzt werden. Einreichen können natürliche und juristische Personen. Das Lieferdatum der Photovoltaik-Anlage darf nicht vor dem 22. Juni 2020 (Beginn der Förderaktion) liegen.

Pro Antrag werden maximal 5 kWp einer Anlage gefördert. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Die Förderpauschale für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen beträgt 250 Euro pro kWp (bei Gemeinschaftsanlagen 200 Euro pro kWp) bzw. für gebäudeintegrierte Anlagen 350 Euro pro kWp (bei Gemeinschaftsanlagen 300 pro kWp).

Eine Registrierung und Antragstellung ist laufend, solange Budgetmittel zur Verfügung stehen, bis 31. März 2021 möglich.

Förderaktion "Solaranlagen 2020"

Ab 22. Juni 2020 startet der Klima- und Energiefonds wieder eine Förderaktion für die Errichtung von thermischen Solaranlagen. Gefördert werden neu errichtete Solaranlage zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung. Das Gebäude, das durch die Solaranlage versorgt wird, muss älter als 15 Jahre sein (Baubewilligung vor dem Jahr 2006). Das Lieferdatum der Solaranlage darf nicht vor dem 22. Juni 2020 (Beginn der Förderaktion) liegen. Einreichen können ausschließlich Privatpersonen. Eine überwiegend private Nutzung der geförderten Anlage muss gewährleistet sein.

Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Für Solaranlagen zur Beheizung eines Gebäudes und zur Wasserbereitung gilt eine Förderpauschale von 700 Euro.

Eine Registrierung und Antragstellung ist laufend, solange Budgetmittel zur Verfügung stehen, bis 31. März 2021 möglich.

Tarifförderung der OeMAG

Die Förderkontingente für die Tarifförderung, die über die Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMAG) abgewickelt werden, sind weitestgehend ausgeschöpft.

Investitionsförderung der OeMAG

Mit der Investitionsförderung werden netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen als Neuanlagen oder Erweiterungen mit einer Leistung bis zu 500 kWp Modulspitzenleistung, die an oder auf einem Gebäude, baulicher Anlage oder Betriebsfläche (ausgenommen Grünfläche) angebracht werden, gefördert. Weiters gefördert werden als Neuanlage oder Erweiterung Stromspeicher bis zu einer nutzbaren Kapazität von 50 kWh, die mit einer Photovoltaik-Anlage betrieben werden. In den Jahren 2020, 2021 und 2022 steht ein jährliches Kontingent in Höhe von 36 Millionen Euro zur Verfügung, wobei vorrangig 24 Millionen Euro für die Errichtung bzw. Erweiterung von Photovoltaik-Anlagen vorgesehen sind. Für das Jahr 2020 sind die Fördermittel ausgeschöpft.

Als Investitionszuschuss für Photovoltaik-Anlagen werden bei einer Anlagengröße bis 100 kWp maximal 250 Euro pro kWp und bei einer Anlagengröße über 100 kWp bis 500 kWp maximal 200 Euro pro kWp gewährt. Die Höhe des Investitionszuschusses ist mit 30 Prozent des unmittelbar für die Errichtung der Anlage erforderlichen Investitionsvolumens begrenzt.

Bei Stromspeichern muss das Verhältnis von installierter Leistung der Photovoltaik-Anlage (kWp) zu nutzbarer Kapazität des Stromspeichers (kWh) mindestens 0,5 kWh/kWp betragen, dies gilt auch für Erweiterungen des Stromspeichers. Die maximal förderbare Kapazität beträgt 50 kWh je Anlage.

Der Förderantrag kann ausschließlich online über die Homepage der OeMAG eingebracht werden.

Photovoltaik-Förderaktion in Wien

Das Bundesland Wien fördert Photovoltaik-Anlagen zur umweltschonenden und umweltfreundlichen Stromerzeugung.Gefördert werden neu installierte Photovoltaik-Anlagen im Netzparallelbetrieb mit mindestens 900 Volllaststunden pro Jahr.

Einreichen können natürliche und juristische Personen, die in Wien eine Anlage errichten werden. Die Antragstellung muss vor Umsetzung der Maßnahme durchgeführt werden. Das Ausmaß der Förderung beträgt maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Gesamtkosten in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses (abzüglich Erlöse). Gefördert werden ausschließlich jene Anlagenleistungen, die über 5 kWp hinausgehen.

Hinweis

Für die ersten 5 kWp einer Anlage kann eine Förderung im Rahmen der Förderaktion Photovoltaik-Anlagen des Klima- und Energiefonds beantragt werden, eine Förderung durch das Bundesland Wien ist hierfür nicht möglich.

Anlagen bis zu 100 kWp werden mit 250 Euro pro kWp gefördert. Bei Anlagen, deren Leistung 100 kWp übersteigt, werden die ersten 100 kWp mit 250 Euro pro kWp und die über die 100 kWp hinausgehende Leistung mit 200 Euro pro kWp gefördert.

Die Frist für die Umsetzung der geplanten Maßnahme beträgt zwölf Monate ab Förderungszusage.

Weiterführende Links

Letzte Aktualisierung: 21. Oktober 2020

Für den Inhalt verantwortlich: oesterreich.gv.at-Redaktion