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Höhe der Korridorpension

Bei der Korridorpension werden bei vorzeitigem Pensionsantritt Abschläge berechnet.

Ab 1.1.2020 können Personen, die zumindest 540 Beitragsmonate der Pflichtversicherung aufgrund einer Erwerbstätigkeit erworben haben, abschlagsfrei in Pension gehen. Zur Erreichung der 540 Beitragsmonate werden bis zu 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung berücksichtigt.

Für jedes Jahr vor dem Regelpensionsalter (65) wird ein Abschlag von 5,1 Prozent berechnet. Grundlage für die Pensionshöhe ist das Pensionskonto.

Hinweis

Bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit während der Korridorpension über der Geringfügigkeitsgrenze (im Jahr 2020: 460,66 Euro pro Monat) fällt diese weg, jedoch wird für jeden Monat, in dem die Korridorpension weggefallen ist, die Pensionsleistung um 0,55 Prozent erhöht.

Inhaltlicher Stand: 1. Januar 2020

Abgenommen durch: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz