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Beschäftigungsinitiative 50+

Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, die mindestens 50 Jahre alt und länger als 90 Tage beim Arbeitsmarktservice vorgemerkt sind, können im Rahmen des AMS-Programms "Beschäftigungsinitiative 50+" gefördert werden. Wenn Arbeitsuchende wegen gesundheitlicher Einschränkungen oder langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (Wiedereinsteigerinnen/Wiedereinsteiger, arbeitsmarktferne Personen) geringe Beschäftigungschancen haben, können sie schon vor Ablauf der 90-tägigen Vormerkdauer von der "Beschäftigungsinitiative 50+" profitieren.

Arbeitsmarktpolitische Instrumente wie die Eingliederungsbeihilfe, der Kombilohn und Soziale Unternehmen (2. Arbeitsmarkt) sollen dabei verstärkt älteren Menschen den Einstieg bzw. die Rückkehr in den Arbeitsmarkt erleichtern. Auch arbeitsplatznahe Qualifizierung (Programm AQUA, Implacementstiftung) können hier einen Beitrag leisten.

Seit 2018 stehen dem Arbeitsmarktservice im Rahmen der "Beschäftigungsinitiative 50+" jährlich 165 Millionen Euro für die Integration älterer Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zur Verfügung. Auch arbeitsplatznahe Qualifizierung (Programm AQUA, Implacementstiftung) können hier einen Beitrag leisten.

Seit 2018 stehen dem Arbeitsmarktservice im Rahmen der "Beschäftigungsinitiative 50+" jährlich 165 Millionen Euro für die Integration älterer Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Für die Jahre 2019 und 2020 sind zusätzlich insgesamt € 50 Millionen für die Schaffung und Förderung von Arbeitsplätzen für ältere Arbeitsuchende, insbesondere Langzeitbeschäftigungslose, reserviert.

Weiterführende Links

Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend