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Altersteilzeit

Die Altersteilzeit ermöglicht es älteren Arbeitnehmerinnen/älteren Arbeitnehmern, ihre Arbeitszeit für eine gewisse Zeit vor dem Pensionsantritt zu reduzieren. Das Besondere daran: Sie können Ihre Arbeitszeit um 40 bis 60 Prozent verringern, bekommen aber einen Lohnausgleich in der Höhe von 50 Prozent des Unterschiedsbetrages, bei einer Arbeitszeitverringerung um 40 Prozent also weiterhin 80 Prozent Ihres bisherigen Einkommens ausbezahlt. Die Beiträge zur Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung werden von der Dienstgeberin/vom Dienstgeber in der bisherigen Höhe weiterbezahlt, d.h. Sie verlieren keinen dieser Ansprüche. Auch auf die Höhe der Abfertigung hat die Verringerung der Arbeitszeit keine Auswirkungen.

Auch für Dienstgeberinnen/Dienstgeber bietet die Altersteilzeit Vorteile, da ein Teil des Gehalts durch das Altersteilzeitgeld des Arbeitsmarktservice finanziert wird.

Ab 1. Jänner 2019 ist ein Zugang zur Altersteilzeit frühestens sechs Jahre und ab 2020 frühestens fünf Jahre vor Vollendung des Regelpensionsalters möglich.

Für Männer gilt daher ab 1. Jänner 2019 ein Zugangsalter von 59 Jahren und ab 1. Jänner 2020 ein Zugangsalter von 60 Jahren. Für Frauen ist die stufenweise Anhebung des Regelpensionsalters zu berücksichtigen.

Für Personen, die die Zugangsvoraussetzungen bereits im Jahr 2018 oder früher erfüllt haben, kann auch 2019 oder 2020 erfolgreich Alterteilzeitgeld beantragt werden.

Online-Ratgeber und -Rechner

Weiterführende Links

Nähere Informationen und häufige Fragen zur Altersteilzeit (Arbeiterkammern)

Rechtsgrundlagen

Arbeitslosenversicherungsgesetz

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz