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Die Zahlungsanweisung – Überweisung mit IBAN und BIC

Im Rahmen des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums SEPA (englisch: Single Euro Payments Area) müssen bei Verwendung der Zahlungsanweisungen die internationale Kontonummer IBAN und die internationale Bankleitzahl BIC eingetragen werden.

Grafik-Quelle: Austrian Payments Council

Das Eingabefeld für die IBAN ist auf der SEPA-Zahlungsanweisung farblich in Viererzahlengruppen (jeweils vier rot, vier weiß etc.) unterteilt. Die optische Hilfe soll das Nachzählen der Stellen erleichtern.

Für Zahlungsaufträge innerhalb Österreichs (Inlandsaufträge) und seit 1. Februar 2016 auch für grenzüberschreitende Euro-Zahlungen innerhalb des EWR muss nur die IBAN angegeben werden. Der BIC ist nicht erforderlich.

Wird eine Überweisung mit den Zahlungsanweisungsbelegen durchgeführt, dauert die Überweisung grundsätzlich zwei Arbeitstage. Wird eine SEPA-Überweisung per Online-Banking durchgeführt, beträgt die Überweisungsdauer nur einen Tag.

Die SEPA-Zahlungsanweisung kann für Überweisungen in alle EU-Mitgliedstaaten sowie für Island, Norwegen, Liechtenstein, Monaco, San Marino und die Schweiz verwendet werden.

Die verpflichtende Umstellung auf SEPA-Zahlungsanweisungsbelege musste in Ländern, die nicht den Euro als Heimatwährung haben, bis 31. Oktober 2016 abgeschlossen sein.

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Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: oesterreich.gv.at-Redaktion