Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Begriffe mit N

Wählen Sie den Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs aus:

Buchstabennavigation

Nacherbschaft

Sinnverwandter Begriff: fideikommissarische Substitution

Bei der Nacherbschaft verfügt die Verstorbene/der Verstorbene zu Lebzeiten, dass eine zweite Erbin/ein zweiter Erbe (Nacherbin/Nacherbe) nach der ersten Erbin/dem ersten Erben (Vorerbin/Vorerbe) zur Erbschaft gelangen soll. Die Vorerbin/der Vorerbe wird Eigentümerin/Eigentümer der Verlassenschaft, den sie/er später an die Nacherbin/den Nacherben weitergeben muss. Die Vorerbin/der Vorerbe kann die Verlassenschaft zwar nutzen, ihre Substanz muss jedoch erhalten bleiben.

Die Nacherbschaft kann sich immer nur auf das von der Verstorbenen/dem Verstorbenen herstammende Vermögen beziehen.

Hinweis

Eine Anordnung dieser Art wirft schwerwiegende rechtliche und wirtschaftliche Fragen auf, sodass eine diesbezügliche Verfügung nur in begründeten Fällen und nach ausführlicher Rechtsberatung getroffen werden sollte.

Ausführliche Informationen zum Thema "Ersatzerbschaft und Nacherbschaft" finden sich auf oesterreich.gv.at.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019

Abgenommen durch: oesterreich.gv.at-Redaktion