Stromlieferant

Sie können hierzu auf Ihrem Stromlieferungsvertrag nachsehen. Alternativ können Sie auf der letzten Jahresabrechnung oder Verständigung für einen Teilzahlungsbetrag nachsehen.

Falls der Gutschein nicht eingelöst werden konnte, ändern Sie bitte zuerst den Namen auf dem Vertrag mit dem Stromlieferanten. Anschließend können Sie einen Gutschein erneut einlösen.

Wenn zwischen dem Einlösen des Gutscheins und ihrer letzten Jahresabrechnung weniger als zwei Wochen vergangen sind, wird der Gutschein erst im Folgejahr berücksichtigt. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Stromlieferanten.

Sie haben über energiekostenausgleich.gv.at jederzeit die Möglichkeit, den Status Ihres Gutscheines zu überprüfen.

Dann wird Ihnen der übersteigende Betrag von Ihrem Stromlieferanten für spätere Rechnungen gutgeschrieben.

Bitte wenden Sie sich hierfür direkt an Ihren Energielieferanten, damit die Raten reduziert werden können. Des Weiteren gibt es in jedem Bundesland eine Stelle für Energieberatung, an die Sie sich wenden können.

Der Stromlieferant wird automatisch über eine Datenschnittstelle informiert, dass der Gutschein eingelöst wurde und die 150 Euro werden somit von der Jahresrechnung abgezogen.

Sie erhalten die Gutschrift bei der nächsten Jahres- oder Schlussabrechnung.

Für den Energiekostenausgleich ist der Stromliefervertrag relevant. Die Berücksichtigung der Gutschrift erfolgt nur auf der Stromrechnung, nicht auf der Rechnung des Netzbetreibers.

Der Gutschein kann nicht mit Teilbetragszahlungen verrechnet werden.

Wenn Sie Probleme haben, Ihre Teilzahlungsbeträge zu leisten, kontaktieren Sie bitte Ihren Stromanbieter. Dies Beträge können auch reduziert werden.

Der Gutschein wird bei jenem Stromlieferanten berücksichtigt, für den zum Zeitpunkt des Einlösens ein aufrechter Stromliefervertrag für die jeweilige Zählpunktbezeichnung bestanden hat.

Energieunternehmen passen ihre Preise zu unterschiedlichen Zeiten an. In der Regel führt eine Anpassung der Preise erst bei der nächsten Jahresabrechnung zu Nachzahlungen. Deshalb wird auch die Gutschrift bei der Jahresrechnung ausbezahlt. Falls Ihr Stromlieferant schon früher die Teilzahlungsbeträge anpasst und Sie Probleme bei der Bezahlung der höheren Teilzahlungsbeträge haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Stromlieferanten.

Nein, Sie müssen Vertragspartnerin/Vertragspartner beim Stromlieferanten sein.

Ja, relevant ist die Vertragspartnerin/der Vertragspartner am Stromliefervertrag und nicht das Eigentumsverhältnis.

Es liegen mehrere Einpersonenhaushalte vor. Detaillierte Informationen finden sich unter Voraussetzungen ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Nein, pro Haushalt kann nur ein Gutschein eingelöst werden.

Nein. Der Energiekostenausgleich wurde von der Bundesregierung beschlossen, um Menschen angesichts der hohen Energiekosten zu entlasten und zielt auf die Stromkosten ab. Der Energiekostenausgleich steht, wie stets kommuniziert, jeder/jedem zu, die/der einen Hauptwohnsitz in Österreich und einen Stromliefervertrag abgeschlossen hat. Es ist energierechtlich für jede Verbraucherin/jeden Verbraucher erforderlich, einen eigenen Stromvertrag abzuschließen.

Zudem bestehen für Energielieferanten bzw. Versorger und Stromhändler gesetzliche Verpflichtungen, die überwiegend dem Schutz der Kundinnen/der Kunden dienen und nicht durch ein im Mietverhältnis "verstecktes" Stromlieferverhältnis umgangen werden sollen. Eine "Belieferung" im Wege eines Mietvertrags würde die gesetzlichen elektrizitätsrechtlichen Rechte und Pflichten umgehen und wäre daher unzulässig. Dazu kommt, dass – wenn jemand keinen Stromvertrag besitzt – auch nicht überprüft werden kann, ob tatsächlich Energiekosten anfallen.

In jedem Fall ist es möglich, dass, wie auch gesetzlich vorgesehen, die Mieterin/der Mieter einen eigenen Stromliefervertrag mit einem Energielieferanten abschließt – denn dann steht auch der Energiekostenausgleich zu.

Nein. Der Gutschein kann nur eingelöst werden, wenn eine natürliche Person Zahlungsverpflichtete/Zahlungsverpflichteter ist und diese auch die anderen beiden Voraussetzungen erfüllt.

Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2022

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Finanzen