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Beantragung

Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Pendlerpauschale gemeinsam mit dem Pendlereuro zu beantragen:

Für den Antrag auf Durchführung einer Arbeitnehmerveranlagung haben Sie fünf Jahre Zeit (z.B. kann der Antrag für das Jahr 2013 bis Ende Dezember 2018 gestellt werden).

Damit auch Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen von der erweiterten Pendlerförderung profitieren, wurde die Negativsteuer für das Jahr 2015 von 290 Euro auf 450 Euro (bzw. 36 Prozent der SV-Beiträge) angehoben. Ab dem Jahr 2016 stehen bei einer Einkommensteuer unter null 500 Euro (50 Prozent der SV-Beiträge) an SV-Rückerstattung zu.

Ab 2017 (für Veranlagung 2016) können im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung 50 Prozent der Sozialversicherungsbeiträge – höchstens 500 Euro jährlich - rückerstattet werden, wenn das Einkommen unter der Besteuerungsgrenze liegt und in mindestens einem Monat Anspruch auf ein Pendlerpauschale besteht.

Bei Anspruch auf ein Pendlerpauschale erhöht sich der Verkehrsabsetzbetrag auf 690 Euro, wenn das Einkommen des Steuerpflichtigen 12.200 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigt. Der erhöhte Verkehrsabsetzbetrag vermindert sich zwischen Einkommen von 12.200 Euro und 13.000 Euro gleichmäßig einschleifend auf 400 Euro.

AchtungAchtung

Wurde das Pendlerpauschale bei der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber in unrichtiger Höhe in Anspruch genommen, ist verpflichtend eine Arbeitnehmerveranlagung durchzuführen.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Finanzen