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Muss die Grunderwerbsteuer auf einmal bezahlt werden?

Die Steuer kann bei unentgeltlichen Erwerbsvorgängen (z.B. immer im Familienverband oder von Todes wegen) auf bis zu fünf gleiche Jahresbeträge aufgeteilt werden. Der Gesamtbetrag wird dabei je nach Anzahl der Aufteilungsbeträge erhöht. Wird eine Steuerschuld von 10.000 Euro verteilt, ergeben sich je nach Anzahl der Teilbeträge folgende Erhöhungsbeträge:

Diese Tabelle gibt die Verteilungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Erhöhungsbeträge bei einer Steuerschuld von 10.000 Euro wieder.
VerteilungErhöhung umGesamtbetragJahresbetrag
2 Jahre4 Prozent10.400 Euro5.200 Euro
3 Jahre6 Prozent10.600 Euro3.533,33 Euro
4 Jahre8 Prozent10.800 Euro2.700 Euro
5 Jahre10 Prozent11.000 Euro2.200 Euro

Die Inanspruchnahme der Verteilung ist nur möglich, wenn die Notarin/der Notar bzw. die Rechtsanwältin/der Rechtsanwalt eine Abgabenerklärung beim Finanzamt einreicht (nicht bei Selbstberechnung der Grunderwerbsteuer durch Notar/Rechtsanwalt). Die erste Rate ist abhängig vom Zeitpunkt der Zustellung des Grunderwerbsteuerbescheides fällig, die Folgeraten jeweils am 31. März der Folgejahre.

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Finanzen