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Arbeitsrechtliche Konsequenzen für freiwillige Helfer

Für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, die als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettung oder sonstiger Hilfsdienste an einem Katastrophenhilfsdienst teilnehmen, stellt diese Tätigkeit einen rechtmäßigen Hinderungsgrund für das Fernbleiben von der Arbeit dar. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber kann keine arbeitsrechtlichen Sanktionen (z.B. Verwarnung, Entlassung) verhängen.

Wer wegen Hilfe bei Aufräumungsarbeiten, medizinischer Versorgung oder Suche bzw. Begleitung von Angehörigen in ein auswärtiges Katastrophengebiet reist, muss zu diesem Zweck Urlaub mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber vereinbaren. Ein rechtmäßiger Hinderungsgrund wird in der Regel nicht gegeben sein.

HinweisHinweis

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr oder Rettung können nach der jeweiligen Landesgesetzgebung Anspruch auf teilweise Entschädigung bei nachgewiesenem oder glaubhaft gemachtem Verdienstentgang haben.

Weitere Informationen zum Thema "Dienstverhinderung" finden sich auf USP.gv.at.

Weiterführende Links

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz