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Rauchverbote bzw. Nichtraucherschutz in der Gastronomie

In Gastronomiebetrieben ist das Rauchen grundsätzlich verboten.

Unter folgenden Voraussetzungen besteht in Lokalen mit mehreren Gasträumen die Möglichkeit zur Einrichtung eines abgeschlossenen Raucherraums:

  • Der Betrieb muss über mehr als eine für die Verabreichung von Speisen oder Getränken an Gäste geeignete Räumlichkeit verfügen.
  • Der "Raucherraum" muss baulich abgeschlossen sein (Decke, Boden, Wände) und eine Türe haben.
  • Die Türe muss ständig – außer zum kurzen Durchschreiten – geschlossen gehalten werden.
  • Der Rauch darf nicht in die mit Rauchverbot belegten Räumlichkeiten dringen, und das Rauchverbot darf dadurch nicht umgangen werden.
  • Mindestens die Hälfte der Verabreichungsplätze muss rauchfrei sein.
  • Darüber hinaus muss auch der Hauptraum rauchfrei sein.

Anmerkung: Der "Hauptraum" muss in der Gesamtbetrachtung den anderen Räumlichkeiten als "übergeordnet" eingestuft werden können. Wichtige Beurteilungskriterien dabei sind etwa Flächengröße, Lage, Ausstattung, Zugänglichkeit, aber auch der gastronomische Schwerpunkt des Betriebs.

Auf Freiflächen (z.B. in Gastgärten) ist das Rauchen nicht verboten.

HinweisHinweis

Lokale mit nur einem Gastraum können gänzlich als Raucherlokal geführt werden, wenn sie kleiner als 50 m² (unter gewissen Voraussetzungen kleiner als 80 m²) sind.

Rechtsgrundlagen

Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetz (TNRSG)

Inhaltlicher Stand: 03.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz