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Allgemeines zu Rechten auf Busreisen

bzw.

Allgemeines

Diese EU-weiten Vorgaben für Fahrgastrechte auf Busreisen gelten grundsätzlich für Strecken,

  • für die Fahrplan veröffentlicht ist und es sich somit um eine Linienbusfahrt handelt.
  • deren Ankunfts- oder Abfahrtsort innerhalb der EU (bzw. des EWR) liegt.
  • die mindestens 250 Kilometer lang ist.
  • deren Großteil innerhalb der EU (bzw. des EWR) zurückgelegt wird bzw.keine Haltestelle auf der Strecke außerhalb der EU (bzw. des EWR) liegt.

Fahrgastrecht gelten eingeschränkt, wenn:

  • Die Strecke unter 250 Kilometer lang ist.
  • Der Bus den Großteil der Strecke außerhalb der EU (bzw. des EWR) zurücklegt und mindestens eine Haltestelle außerhalb der EU bzw. des EWR liegt.

Der Preis für einen Busfahrschein darf nicht von

  • der Staatsangehörigkeit und
  • dem Ort/der Stelle des Kaufs

abhängig sein!

Tipp

Die Reise-App der Europäischen Verbraucherzentren bietet in 25 Sprachen Unterstützung bei Schwierigkeiten mit Transport, Unterkunft oder Händlern.

Beschwerden/Durchsetzung von Ansprüchen

Grundsätzlich sind Beschwerden und Forderungen immer zuerst an das betroffene Unternehmen zu richten. Kann ein Beschwerdefall jedoch nicht mit dem Unternehmen selbst geregelt werden, besteht die Möglichkeit, sich an die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte zu wenden. Diese kann helfen, die Streitigkeit ohne Einschaltung eines Gerichts zu lösen. Kann ein Beschwerdefall nicht außergerichtlich geregelt werden, können Ansprüche auch vor Gericht eingeklagt werden.

Weiterführende Links

Inhaltlicher Stand: 17.07.2019

Abgenommen durch: oesterreich.gv.at-Redaktion