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Überstellung des Kfz in ein anderes EU-Land als Österreich

Allgemeine Informationen

Soll ein Kfz von Österreich in ein anderes EU-Land überstellt werden, muss es mit einem Kennzeichen versehen und versichert sein. Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

  • Österreichisches Überstellungskennzeichen
    Das österreichische Überstellungskennzeichen wird in Österreich beantragt. Beim Kfz-Import aus Österreich in ein anderes EU-Land übernimmt das in der Regel die österreichische Händlerin/der österreichische Händler. Es wird für höchstens 21 Tage ausgegeben. Für diesen Zeitraum muss eine Versicherung mit einem österreichischen Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden. Nähere Informationen beim Versicherungsverband Österreich.
  • Reguläres ausländisches Kennzeichen bzw. ausländisches Überstellungskennzeichen (Zulassung im Ausland) oder reguläres österreichisches Kennzeichen (Zulassung in Österreich vor der Überstellung)
  • Auf einem Anhänger oder Schleppen mit Seil

Da die EU eine Zollunion ist, sind beim Importieren von Kraftfahrzeugen (zum Beispiel Auto oder Motorrad) aus EU-Mitgliedstaaten keine Zollabgaben zu entrichten.

Zusätzliche Informationen

Wer ein Kfz mit österreichischem Kennzeichen in ein anderes EU-Land überstellen möchte, muss es nach der Überstellung selbst bei der österreichischen Zulassungsbehörde abmelden und die Kennzeichen an diese Behörde zurückgeben.
Die Kaution für Überstellungskennzeichentafeln wird rückerstattet, wenn die Tafeln innerhalb eines Jahres zurückgegeben werden.

Hinweis

Bei der Kfz-Überstellung nach Deutschland gibt die deutsche Zulassungsbehörde Fahrzeugpapiere und Kennzeichen an die österreichische Behörde, die das Kfz zuletzt zugelassen hat, zurück. Das Kfz wird dann in Österreich automatisch abgemeldet. Grundlage dafür ist ein bilaterales Abkommen zwischen Österreich und Deutschland. Derartige Abkommen bestehen mit anderen Ländern nicht.

Beim Einführen in ein anderes EU-Land als Österreich muss das Kfz bei der dortigen Zulassungsbehörde angemeldet werden; diese zieht das bisherige österreichische Kennzeichen ein. Das Fahrzeug ist damit doppelt zugelassen. Deshalb muss die Käuferin/der Käufer das Kfz bei der österreichischen Zulassungsbehörde (Land der Verkäuferin/des Verkäufers) abmelden. Nachdem die Käuferin/der Käufer dann nicht mehr im Besitz des ursprünglichen österreichischen Kennzeichens ist, muss sie/er sich von der Zulassungsbehörde des anderen EU-Landes bestätigen lassen, dass diese das Kennzeichen eingezogen hat und die Bestätigung an die österreichische Behörde weiterleiten.

Hinweis

Weitere Informationen zur NOVA und zur motorbezogenen Versicherungssteuer einschließlich Informationen bei Übersiedelung ins Ausland finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Weiterführende Links

Versicherungsverband Österreich

Inhaltlicher Stand: 16. Dezember 2019

Abgenommen durch: oesterreich.gv.at-Redaktion