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Unbezahlter Urlaub/Vereinbarte Karenz

Für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer besteht die Möglichkeit, unbezahlten Urlaub zu vereinbaren (das Arbeitsverhältnis bleibt aufrecht).

Arbeitsrechtlich wird unbezahlter Urlaub in der Regel als Karenzierung bezeichnet.

Kommt es bei pflichtversicherten Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern zu einer Arbeitsunterbrechung infolge unbezahlten Urlaubs bis zu einem Monat und wird das Beschäftigungsverhältnis nicht beendet, besteht die Pflichtversicherung für diesen Monat automatisch weiter.

Wird der unbezahlte Urlaub jedoch für länger als einen Monat vereinbart oder wird die Beschäftigung nach Ablauf dieses Monats nicht fortgesetzt, muss die Abmeldung von der Pflichtversicherung mit dem Tag vor Beginn des unbezahlten Urlaubs erfolgen.

Wird eine solche Karenzierung vereinbart, die nicht im Interesse der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers liegt, wird der Urlaubsanspruch für diese Zeit verkürzt. Wird z.B. im Anschluss an eine Karenz nach dem Mutterschutzgesetz oder dem Väter-Karenzgesetz ein unbezahlter Urlaub bzw. eine Karenz vereinbart, kommt es zu einer anteiligen Verkürzung des Jahresurlaubsanspruches.

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Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz