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Höhe der vorzeitigen Alterspension bei langer Versicherungsdauer

Die "Vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer" ist eine ausgelaufene Frühpensionsart und konnte nur noch von bestimmten Jahrgängen in Anspruch genommen werden. Und zwar von Frauen, die vor dem 1. Oktober 1957 geboren wurden und von Männern, die vor dem 1. Oktober 1952 geboren wurden.

Hinweis

Wie bei der Berechnung der Höhe der Alterspension werden etwaige Verluste mit der Verlustdeckelung begrenzt.

Als vorzeitige Alterspension gilt auch die sogenannte Langzeitversicherungspension "Hacklerregelung"

Für die Langzeitversicherungspension "Hacklerregelung" gelten für bestimmte Jahrgänge unterschiedliche Regelungen:

  • Männer, die vor dem 1. Jänner 1954 geboren wurden, müssen für die Hacklerregelung das 60. Lebensjahr vollendet haben und 540 Beitragsmonate, also 45 Jahre, vorweisen.
  • Frauen, die vor dem 1. Jänner 1959 geboren wurden, müssen das 55. Lebensjahr vollendet haben und 480 Beitragsmonate, also 40 Jahre, vorweisen.
  • Für ab dem 1. Jänner 1954 geborene Männer gilt: Vollendung des 62. Lebensjahres sowie 540 Beitragsmonate.
  • Für ab dem 1. Jänner 1959 geborene Frauen werden die Anspruchsvoraussetzungen schrittweise angehoben:
    Frauen geboren nach Vollendung von   erforderliche Beitragsmonate
    01.01.1959 bis 31.12.1959 57 Lebensjahren 504 (42 Jahre)
    01.01.1960 bis 31.12.1960 58 Lebensjahren 516 (43 Jahre)
    01.01.1961 bis 31.12.1961 59 Lebensjahren 528 (44 Jahre)
    01.01.1962 bis 01.12.1963 60 Lebensjahren 540 (45 Jahre)
    02.12.1963 bis 01.06.1964 60,5 Lebensjahren 540 (45 Jahre)
    02.06.1964 bis 01.12.1964 61 Lebensjahren 540 (45 Jahre)
    02.12.1964 bis 01.06.1965 61,5 Lebensjahren 540 (45 Jahre)
    ab 02.06.1965 62 Lebensjahren 540 (45 Jahre)

Pro Versicherungsjahr gebühren generell 1,78 Steigerungspunkte. Liegen mehr als 45 Versicherungsjahre vor, ist die Leistung ohne "80-Prozent-Grenze" der Bemessungsgrundlage zu ermitteln. Pro Jahr des früheren Pensionsantrittes (gezählt bis zum Regelpensionsalter) werden 4,2 Prozent von der Pensionsleistung abgezogen.

Seit 1. Jänner 2020 kommen jedoch bei Personen, die mindestens 540 Beitragsmonate der Pflichtversicherung auf Grund einer Erwerbstätigkeit erworben haben (d.h. die mindestens 45 Jahre lang erwerbstätig waren), bei der Pensionsberechnung keine Abschläge mehr zur Anwendung. Bis zu 60 Versicherungsmonate für Zeiten der Kindererziehung gelten – wie bisher bei der Langzeitversichertenregelung auch – als Zeiten der Erwerbstätigkeit.

Abgenommen durch: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz