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Ersatzzeiten (nur im Altrecht)

Für Personen, die bis 31. Dezember 1954 geboren sind, werden die Versicherungszeiten in Beitragszeiten und Ersatzzeiten unterschieden. 

Ersatzzeiten sind solche Zeiten, für die ein Beitrag grundsätzlich nicht entrichtet wurde, die aber trotzdem als Versicherungsmonate gelten. Damit Ersatzzeiten anerkannt werden, muss grundsätzlich mindestens ein Beitragsmonat vorliegen.

Die Sozialversicherungsgesetze berücksichtigen mit der Gewährung von Ersatzzeiten, dass jemand zu einer bestimmten Zeit nicht in der Lage war, Pflichtversicherungszeiten zu erwerben.

BeispielBeispiel

  • Zeiten der Kindererziehung
  • Zeiten des Wochengeldbezugs
  • Zeiten des Krankengeldbezugs ab dem 1. Jänner 1971
  • Zeiten des Bezugs einer Geldleistung aus der Arbeitslosenversicherung und des Bezugs aus Sonderunterstützungen ab dem 1. Jänner 1971
  • Zeiten des Präsenzdienstes und des Zivildienstes
  • Schul-, Studien- und Ausbildungszeiten
  • Zeiten der Ausübung einer Beschäftigung im Betrieb der Eltern, Großeltern, Wahl- oder Stiefeltern, die bei früherem Wirksamkeitsbeginn des ASVG die Pflichtversicherung in der Pensionsversicherung begründet hätte
  • Zeiten einer bestimmten Tätigkeit vor Einführung der Pflichtversicherung

Weiters gelten besondere Regelungen für Personen, die vom nationalsozialistischen Regime benachteiligt wurden und für Volksdeutsche.

Rechtsgrundlagen

Inhaltlicher Stand: 01.01.2019
Abgenommen durch: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz