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Förderung von Ausbildungsverbünden und Zusatzausbildungen

Betriebe, die ihren Lehrlingen die Möglichkeit zu Zusatzausbildungen in zwischen- oder überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen geben und damit deren Qualifikationsniveau erhöhen, erhalten eine zusätzliche Förderung.

Lehrberechtigte können diese Förderung beantragen, wenn die Lehrlinge an folgenden Ausbildungen teilgenommen haben:

  • Vorgeschriebene Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen eines Ausbildungsverbundes
  • Freiwillige Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen eines Ausbildungsverbundes (zur Steigerung der Ausbildungsqualität)
  • Berufsbezogene Zusatzausbildungen, die über das Berufsbild hinausgehen
  • Vorbereitungskurse auf Lehrabschlussprüfungen
  • Vorbereitungskurse auf die Berufsreifeprüfung

Voraussetzung:

  • Übernahme der gesamten Ausbildungskosten durch den Betrieb
  • Bestehen eines aufrechten Lehrverhältnisses
  • Vorlage einer Teilnahmebestätigung bzw. einer Zahlungsbestätigung
  • Vorlage einer inhaltlichen Beschreibung der Ausbildungsmaßnahme, wenn sie nicht ohnehin von der Förderungsstelle anerkannt ist
  • Anrechnung der Ausbildungsmaßnahme auf die Arbeitszeit

Die Förderungshöhe beträgt bei Ausbildungsmaßnahmen bis zu 75 Prozent der Kurskosten bis zu einer Gesamthöhe von 1.000 Euro pro Lehrling bzw. maximal 10.000 Euro pro Lehrbetrieb und Kalenderjahr.

Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfung werden mit maximal 250 Euro pro Lehrling bzw. 2.500 Euro pro Kalenderjahr, Vorbereitungskurse auf die Berufsreifeprüfung in der Höhe der Bruttolehrlingsentschädigung gefördert.

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Inhaltlicher Stand: 08.01.2018
Abgenommen durch: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort