Warum das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 in Innenräumen höher ist

Eine mögliche Ansteckung mit SARS- CoV-2 ist in geschlossenen Räumen viel höher. Ein Mund-Nasen-Schutz, regelmäßiges Lüften und das Einhalten der Hygienemaßnahmen, können das Infektionsrisiko reduzieren.

In einem geschlossenen Raum werden von einer infizierten Person Viren in Form von virushaltigen Tröpfchen und Aerosolen beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen, ausgestoßen. Kommt keine Frischluft in den Raum, verteilen sich die Tröpfchen sowie die Aerosole und die Konzentration an Coronaviren im Raum steigt.

Das sind feinste Flüssigkeitspartikel in der Luft. Diese winzigen Teilchen können in dieser für längere Zeit schweben.

Eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 durch Aerosole ist in bestimmten Situationen über größere Abstände möglich, z.B. wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und es verstärkt zur Produktion und Anreicherung von Aerosolen kommt. Das passiert insbesondere beim Sprechen mit höherer Lautstärke, aber auch beim Singen. Ein Mensch der spricht verteilt zehnfach mehr Partikel, als ein Mensch der still ist, beim Singen und Schreien ist der Ausstoß 50-fach so hoch.

Trägt man einen Mund-Nasen-Schutz verringert man das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2. Eine große Rolle spielt auch das regelmäßige Lüften der Räume, ebenso die Dauer des Aufenthalts. Bei einem Aufenthalt der kürzer ist als 15 Minuten ist die Gefahr einer Ansteckung geringer, als bei einem Aufenthalt über einen längeren Zeitraum.