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Alle wichtigen Infos zum Mund-Nasen-Schutz

Wir sind uns bewusst, dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutz oder Masken für die Bevölkerung in Österreich ungewöhnlich ist und es eine große Umstellung bedeutet. Es ist aber notwendig, dass wir diesen Schritt setzen, um die weitere Ausbreitung noch stärker zu reduzieren. Alle wichtigen Informationen dazu, finden Sie auf dieser Seite. 

  • Der Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend für alle Angestellten und auch für alle Kundinnen und Kunden im Supermarkt.
    • Dieser wird beim Eingang jeder Person, die einkaufen geht, übergeben.
  • Neben den Supermärkten gilt diese seit 14. April in allen Geschäften, die geöffnet sind.
  • Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es seit 14. April die Verpflichtung, Mund und Nase zu bedecken.
  • Wenn kein Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung steht, kann auch ein Tuch oder ein Schal verwendet werden.
  • Beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte ein Mund-Nasen-Schutz verwendet werden und keine Maske mit Ventil. Masken mit Ventil (wo die verbrauchte Atemluft ausgeblasen wird) sind NICHT für den Fremdschutz tauglich.
  • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.
  • Am Arbeitsplatz sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam darüber entscheiden.
  • Wichtigster Schutz vor Infektion ist nach wie vor: mindestens 1m Abstand halten!
  • Das gilt selbstverständlich auch weiterhin - auch zwischen allen Personen in einem Geschäftslokal. 

Viele Expertinnen und Experten empfehlen in der jetzigen Situation das Bedecken von Mund und Nasen, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Alle asiatischen Länder, die das Virus bekämpft haben, haben auf einen flächendeckenden Einsatz von Masken gesetzt.

Tragen Sie daher einen Mundschutz - egal ob Stofftuch, selbstgemacht oder jene, die im Supermarkt ausgeteilt werden. Denn jeder Schutz ist besser als keiner. Überzeugen Sie sich selbst.

Richtige Anwendung

Diese Punkte sollten Sie unbedingt beachten, egal um welchen Mund-Nasen-Schutz es sich handelt.

Reinigung und Wiederverwendung

Wichtig: Hier gibt es eine Unterscheidung zwischen dem Mund-Nasen-Schutz, der in den Supermärkten ausgeteilt wird, und dem selbst gebastelten aus Stoff (=textiler Mund-Nasen-Schutz).

Fragen und Antworten

Ja, seit Montag, 6. April 2020, ist eine Bedeckung von Mund und Nase in großen Supermärkten verpflichtend.

Seit Dienstag, 14. April 2020, ist eine Bedeckung von Mund und Nase in allen Geschäften verpflichtend, die geöffnet haben: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kundenkontakt sowie Kundinnen und Kunden müssen eine den Mund- und Nasenbereich gut abdeckende mechanische Schutzvorrichtung als Barriere gegen Tröpfcheninfektion tragen.

Hierbei reicht neben dem Mund-Nasen-Schutz auch die Bedeckung mittels Tuch, Schal oder einer selbstgemachten Maske aus. Der Mund-Nasen-Schutz, der in Geschäften aufliegt, wird entweder kostenfrei oder zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt. Die Pflicht zum Tragen der mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.

Rechtliche Grundlagen sind der "Erlass zu den Hygieneregeln für den Einzelhandel" sowie die "Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19", die Sie unter Rechtliches finden.

  • Alle geöffneten Geschäfte (seit 14. April)
  • Öffentlicher Verkehr (seit 14. April)
  • bei Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben (seit 14. April)
  • Am Arbeitsplatz nach Absprache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber (Sozialpartnerregelung) (seit14. April)

Ziel ist, die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermindern. Der Erreger wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Der Mund-Nasen-Schutz dient primär dem Schutz anderer durch das Zurückhalten von Tröpfchen beim Husten, Sprechen oder Niesen. Auch im privaten Bereich oder bei der Arbeit ist es sinnvoll, einen Mund-NasenSchutz zu tragen.

Dafür ist ein Mund-Nasen-Schutz aus fester Baumwolle (selbstgenäht oder gekauft) eine gute Option. Der Stoff, aus dem der Mund-Nasen-Schutz genäht wird, sollte aus 100% Baumwolle bestehen, damit er gut gewaschen (Kochwäsche) werden kann. Er kann bis zur Durchfeuchtung getragen werden. Wenn der Mund-Nasen-Schutz durchfeuchtet ist, muss er gewechselt werden.

Nach der Abnahme des Mund-Nasen-Schutzes ist Händewaschen mit warmen Wasser und Seife unbedingt erforderlich, da der Mund-Nasen-Schutz möglicherweise infektiös sein kann. Bis zum Waschen in einem verschließbaren Plastikbeutel aufbewahren und möglichst rasch nach Gebrauch waschen. Vor einer erneuten Benutzung muss der Mund-Nasen-Schutz als Kochwäsche gewaschen werden und anschließend gut getrocknet werden.

Ein Mund-Nasen-Schutz hat als mechanische Barriere so gestaltet zu sein, dass Mund und Nase bedeckt sind. Der Mund-Nasen-Schutz ist entweder mittels Gummibänder oder durch Stoffbänder zu fixieren. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden.

Der Mund-Nasen-Schutz kann solange getragen werden, bis er durchfeuchtet ist. Die Tragedauer ist von der körperlichen Aktivität abhängig (maximal 3 bis 4 Stunden). Dann hat ein Wechsel zu erfolgen. Ein gebrauchter Mund-Nasen-Schutz ist im Restmüll zu entsorgen oder bei Exemplaren zum mehrfachen Gebrauch (z.B. aus Baumwolle) einer Wiederverwertung zuzuführen. Gebrauchte Exemplare nicht offen herumliegen lassen. Im privaten Bereich kann der Mund-Nasen-Schutz, sofern dafür geeignet (z.B.: Material Baumwolle), als Kochwäsche (60° - 90°) gewaschen werden. Möglichst rasch waschen, um bakterielles Wachstum und Schimmelbildung zu vermeiden. Bei einem gekauften Mund-Nasen-Schutz sind die Hinweise des Herstellers zu beachten.

Beim Anlegen und Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes sollen nur die Bänder berührt werden. Die Innenseite des Mund-Nasen-Schutzes sollte nicht berührt werden. Der Mund-Nasen-Schutz soll zudem während des Tragens möglichst nicht berührt werden. Nach Abnahme oder Wechsel des Mund-Nasen-Schutzes sollen die Hände mit warmen Wasser und Seife gründlich gereinigt werden.

Kleinkinder unter einem Jahr sollen keinen Schutz tragen, sie könnten dadurch gefährdet werden (Atemprobleme). Größere Kinder können spielerisch an den Mund-Nasen-Schutz gewöhnt werden und diesen unter Aufsicht tragen bis sie damit umgehen können.

Ein Mund-Nasen-Schutz ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Es ist bei der Nutzung ein Abstand von 1m zu anderen Personen einzuhalten. Der Mund-Nasen-Schutz dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Ein Mund-Nasen-Schutz wird keiner verbindlichen (gesetzlich vorgeschriebenen) Qualitätsprüfung unterzogen.

Schutzmasken sind spezielle Masken, wie beispielsweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz (z.B: OP-Masken), die dem Medizinproduktgesetz unterliegen und beispielsweise Menschen in der Umgebung des Trägers des medizinischen Mund-Nasen-Schutzes vor Tröpfchen, die der Träger beim Sprechen, Niesen und Husten produziert, schützen (beispielsweise bei einer Operation). Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken filtern Partikel aus der Atemluft und werden von verschiedenen Berufsgruppen als persönliche Schutzausrüstungen verwendet, um sich vor Schadstoffen abzuschirmen. Diese speziellen Schutzmaskenarten unterliegen gesetzlichen Regelungen und müssen speziellen Prüfkriterien entsprechen.

Der Mund-Nasen-Schutz dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und soll im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen, die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen, schützen. Für den Mund-Nasen-Schutz gibt es keine speziellen gesetzlichen Anforderungen und Prüfkriterien.

Einfacher Mund-Nasen-Schutz kann von jedermann selbst hergestellt werden: Schal, Tuch oder selbstgenähter Mund-Nasen-Schutz. Dafür ist feste Baumwolle eine gute Option. Der Stoff, aus dem der Mund-Nasen-Schutz genäht wird, sollte aus 100% Baumwolle bestehen, damit er gut gewaschen werden kann.

Der Mund-Nasen-Schutz wird teilweise auch von Geschäften organisiert. Es kann sich dabei sowohl um wiederverwendbare als auch um einmal zu verwendende Erzeugnisse handeln. Geschäfte können den Kundinnen und Kunden dafür einen Selbstkostenbeitrag verrechnen, dürfen jedoch keine Gewinne erzielen.

Kundinnen und Kunden helfen den Geschäften, indem sie ihren eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen.

Die zusätzlichen Hygieneregeln für die Supermärkte und Drogerien gelten seit dem 6. April 2020.

Seit dem 14. April 2020 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

  • in allen geöffneten Geschäften
  • bei Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  •  und in den öffentlichen Verkehrsmitteln

Pflicht.

Den Erlass zu den Hygieneregeln für den Einzelhandel finden Sie unter Rechtliches.

Bei Durchfeuchtung des Mund-Nasen-Schutzes muss der Mund-Nasen-Schutz durch ein sauberes und trockenes Exemplar ersetzt werden. Je nach körperlicher Aktivität kann das früher oder später der Fall sein (maximal etwa 3 bis 4 Stunden).

Der Mund-Nasen-Schutz kann im Restmüll entsorgt werden. Als umweltfreundliche Variante bietet sich die Benutzung eines textilen Mundschutzes an, der zu Hause gewaschen wird. Ein Schutz aus waschbarer Baumwolle kann auch gereinigt und wiederverwendet werden.

In diesem Fall als Kochwäsche (60° - 90°) waschen und anschließend gut trocknen lassen. Möglichst rasch nach Gebrauch waschen, um bakterielles Wachstum und Schimmelbildung zu vermeiden.

Ja. Auch Schals und Tücher sind ausreichend.

Es ist aber auch hier sehr wichtig, auf die Hygienemaßnahmen zu achten. Was auch immer als Schutz getragen wird, muss als Kochwäsche (60° - 90°) spätestens nach Durchfeuchtung (je nach körperlicher Aktivität aber in der Regel spätestens nach 3-4 Stunden Tragedauer) gewaschen werden und für diesen Waschvorgang geeignet sein.

Seit dem 14. April 2020 muss der Mund-Nasen-Schutz in allen geöffneten Geschäften getragen werden.

Ja, seit dem 14. April 2020 ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht.

Ein Mund-Nasen-Schutz aus Stoff, z.B. selbstgenäht ist eine gute Alternative zu einem Einweg- Mund-Nasen-Schutz. Der Stoff (vorzugsweise fest gewebt), aus dem der  Mund-Nasen-Schutz genäht wird, sollte aus reiner Baumwolle bestehen, damit er als Kochwäsche gewaschen werden kann.

In einem ersten Schritt ist es wichtig, überall dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen, die Verbreitung des Virus so gut als möglich einzudämmen. Es wird überprüft, wie die Maßnahmen wirken, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu setzen oder bestehende Maßnahmen zu ändern.

Nein. Selbstverständlich können alle Kundinnen und Kunden das Geschäft mit einem selbst mitgebrachten Einweg-Schutz oder aber mit einem wiederverwendbaren Mund-Nasen-Schutz betreten.

Auch für Kinder ist ein Schutz des Mundes und der Nase empfohlen, allerdings nur, wenn dieser toleriert wird. Größere Kinder können spielerisch an den  Mund-Nasen-Schutz gewöhnt werden und diesen unter Aufsicht tragen, bis sie damit umgehen können. Sollten kleine Kinder den Schutz nicht tolerieren, z.B. durch ständiges ins Gesicht greifen, raten wir davon ab.

Die Pflicht zum Tragen der mechanischen Schutzvorrichtung gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Beim Aufsetzen und Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes sollen nur die Bänder berührt werden. Die Innenseite des Mund-Nasen-Schutzes sollte nicht berührt werden. Sofort nach der Abnahme sollen die Hände mit warmen Wasser und Seife gewaschen werden. Während des Tragens sollte der Mund-Nasen-Schutz möglichst nicht berührt werden.

Je nach körperlicher Aktivität kommt es zur Durchfeuchtung des Mund-Nasen-Schutzes. Dann muss der Mund-Nasen-Schutz durch ein sauberes trockenes Exemplar ersetzt werden. Ein gebrauchter Mund-Nasen-Schutz ist in einem Beutel aufbewahren und möglichst rasch zu waschen, um Schimmelbildung und bakterielles Wachstum zu vermeiden. Den gebrauchten Schutz nicht offen herumliegen lassen und vor Wiederverwendung mit Kochwäsche (60° - 90°) waschen. Anschließend gut trocknen. Wie viel Schutz er bietet, hängt von der Durchlässigkeit des Gewebes (fest gewebte Stoffe bevorzugen) und vom Sitz des Schutzes an Mund und Nase ab.

  • Mund-Nasen-Schutz: Dient dem privaten Gebrauch als mechanische Barriere und sollen im Rahmen des achtsamen Umgangs mit den Mitmenschen die Umgebung vor Tröpfchen die beim Sprechen, Niesen und Husten entstehen schützen. Der Mund-Nasen-Schutz wird keiner verbindlichen (gesetzlich vorgeschriebenen) Qualitätsprüfung unterzogen.
  • Medizinischer Mund-Nasen-Schutz: Wird im Gesundheitswesen verwendet und soll die Mitmenschen vor Tröpfchen, die der Träger beim Sprechen, Niesen und Husten abgibt, schützen. Es handelt sich um ein Medizinprodukt, welches der Medizinproduktgesetzgebung unterliegt und definierten Qualitätsanforderungen zu entsprechen hat. Medizinischer Mund-Nasen-Schutz darf nur mit einem CE-Kennzeichen in Verkehr gebracht werden.
  • Partikelfiltrierende Halbmasken: Es handelt sich um sogenannte persönliche Schutzausrüstung, die dem Träger vor Umwelteinflüssen (Schadstoffen) schützen soll. Wird im Gesundheitswesen und in Industrie- und Gewerbebetrieben genutzt. Für das Inverkehrbringen von persönlicher Schutzausrüstung gibt es in Europa gemeinschaftsrechtliche Vorschriften, die zu beachten sind. Es gibt je nach Anforderungsprofil FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken die sich in ihrer Schutzwirkung unterscheiden. Partikelfiltrierende Halbmasken werden sowohl mit als auch ohne Ausatemventil in Verkehr gebracht. Aufgrund der möglichen Engpässen in der Verfügbarkeit von FFP2- und FFP3-Masken sollten diese derzeit Personengruppen vorbehalten sein, die tatsächlich mit Covid-Infizierten zu tun haben (v.a.Gesundheitsberufe).