Aktuelle Schutzmaßnahmen

Informationen zu FFP2 Maskenpflicht, Abstandsregeln und weiteren Maßnahmen.

HINWEIS

Seit 22. November gilt ein bundesweiter Lockdown.

 

Aktuelle Maßnahmen ab 1. Dezember 2021

Bis voraussichtlich 11. Dezember gelten folgende Regelungen:

Maskenpflicht:

  • FFP2-Maske verpflichtend, sofern ein physischer Kontakt mit Personen nicht ausgeschlossen werden kann. – Gilt auch am Arbeitsplatz (sofern keine anderen geeigneten Schutzvorrichtungen vorhanden).

Abstandspflicht:

  • Zu haushaltsfremden Personen soll ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden.

Ausgangsbeschränkungen:

  • Ganztägige Ausgangsbeschränkungen
  • Ausnahmegründe zum Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs sind:
    • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr von Leib, Leben & Eigentum
    • Betreuung und Hilfe für unterstützungsbedürftige Personen sowie die Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten
    • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens:
      • notwendige Besorgungen des täglichen Lebens,
      • Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen, wichtigen Bezugspersonen oder dem oder der nicht im Haushalt lebenden Lebenspartner bzw. Lebenspartnerin
      • gesundheitliche Versorgung inklusive des Weges zur Corona-Schutzimpfung und zu Testungen auf SARS-CoV-2
      • Deckung religiöser Grundbedürfnisse
      • Versorgung von Tieren & Tierarztbesuche
    • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern erforderlich
    • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung
    • Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen
    • Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen
    • Betreten von bestimmten Kundenbereichen
    • Zur Teilnahme an bestimmten Zusammenkünften, wie u.a. Begräbnisse oder Demonstrationen.

Reisen:

  • Auslandsreise ist möglich (psychische und physische Erholung im Freien); es sind natürlich die Einreisebestimmungen bei der Einreise ins Zielland und nach Österreich zu berücksichtigen.

Verkehrsmittel:

  • Fahrgemeinschaften von haushaltsfremden Personen unterliegen der FFP2-Maskenpflicht.
  • Die Benützung von Reisebussen und Ausflugsschiffen ist zurzeit nicht möglich.

Kundenbereiche, Handel & Dienstleistungen:

  • Betriebsstätten des Handels sowie körpernaher Dienstleistungen, Freizeiteinrichtungen und Kultureinrichtungen dürfen nicht betreten werden.
  • Kundebereiche für nicht körpernahe Dienstleistungen dürfen nur nach Vorlage eines 2-G Nachweises betreten werden. Kund:innen haben weiters eine Maske zu tragen. Ist dies aufgrund der Eigenart der Dienstleistung nicht möglich, ist durch andere geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Ausnahmen bilden Betriebsstätten der Grundversorgung. Es dürfen nur Waren angeboten werden die dem typischen Warensortiment der Betriebsstätte entsprechen. Hier müssen Kundinnen und Kunden eine FFP2-Maske tragen z.B.:
    • öffentliche Apotheken
    • Lebensmittelhandel und bäuerliche Direktvermarkter
    • Drogerien und Drogeriemärkte
    • Banken
    • Tankstellen
  • Die Öffnungszeiten der Betriebsstätten des Handels, die dem Verkauf von Waren dienen, werden auf 19.00 Uhr beschränkt.

Schule:

  • Schule für alle, die sie brauchen
  • Stundenplan bleibt aufrecht
  • Für alle Schulstufen gilt eine Maskenpflicht im Schulgebäude sowie Klassen- und Gruppenräumen.
  • Kinder dürfen jedoch ohne ärztliches Attest zu Hause bleiben. Schulen stellen Betreuung und Lernpakete für diese Kinder sicher.
  • Details dazu finden Sie auf der Homepage des Bildungsministeriums

Ort der beruflichen Tätigkeit:

  • Generelle Home-Office-Empfehlung, auch Bundesbedienstete arbeiten von zuhause aus

Gastronomie:

  • Betriebsstätten der Gastronomie dürfen nur für die Abholung von Speisen und alkoholfreien sowie in handelsüblich verschlossenen Gefäßen abgefüllten alkoholischen Getränken betreten werden. Hierbei ist eine Maske zu tragen. Die Konsumation ist nicht im Umkreis von 50m gestattet.
  • Take Away von Restaurants ist weiterhin ganztägig möglich.
  • Advent- und Weihnachtsmärkte dürfen derzeit nicht stattfinden.

Impfoffensive:

  • 3. Dosis bei Vektorimpfsoffen (Astra/Zeneca, Johnson & Johnson) ab dem 4. Monat nach der 2. Impfung empfohlen
  • 3. Dosis bei mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer, Moderna) ab dem 4. Monat möglich
  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass wird von 360 auf 270 Tage verkürzt. Diese Regelung tritt am 6.12. in Kraft.

Davon ausgenommen sind Personen, die genesen und zumindest einmal geimpft sind. Für diese Gruppe ist das Impfzertifikat vorerst weiterhin 360 Tage lang gültig.

 

HINWEIS

Die Bundesregierung hat sich gemeinsam mit den Bundesländern darauf verständigt, dass ein Gesetzgebungsverfahren zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht eingeleitet wird.

Die Einführung der allgemeinen Impfpflicht erfolgt unter Beachtung einer gebotenen verfassungsrechtlichen Frist zur operativen Umsetzung.

 

Grüner Pass:

  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate im Grünen Pass wird von 360 auf 270 Tage verkürzt. Diese Regelung tritt am 6.12. in Kraft.
    • Davon ausgenommen sind Personen, die genesen und mindestens einmal geimpft sind. Für diese Gruppe ist das Impfzertifikat vorerst weiterhin 360 Tage lang gültig.
  • Für Janssen-Geimpfte gilt ab 03.01.2022: Es braucht eine 2. Dosis für einen gültigen Grünen Pass.

Einhaltung der Vorschriften:

  • Verschärfung von Kontrollen
  • Erhöhung von Strafen

 

Übersicht: Aktuelle bundesweit bzw. regional geltende Maßnahmen

Eine Übersicht über alle derzeit bundesweit geltenden Maßnahmen finden Sie auf der Website corona-ampel.gv.at

Die jeweiligen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern finden Sie im Bereich „Regionale (zusätzliche) Maßnahmen“:

 

Regelungen zur Einreise nach Österreich

Mit 27. November tritt die 8. Novelle der COVID-19-Einreiseverordnung 2021 in Kraft. Auf Grund der neuen Virusvariante Omicron kommt es zu Verschärfungen bei der Einreise nach Österreich:

  • Einstufung folgender Länder als Virusvariantengebiete ("Anlage 2 der Einreiseverordnung"):
    Botsuana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika
  • Einreisen aus diesen Ländern sind grundsätzlich verboten
  • Im Wesentlichen dürfen nur noch österreichische Staatsbürgerinnen/Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen. Auch die Einreise aus humanitären Gründen oder im zwingenden Interesse der Republik ist möglich. Darüber hinaus bestehen einzelne weitere Ausnahmen.
  • Für diese Personen gelten bei der Einreise folgende Regelungen:
    • Registrierung zur Pre-Travel-Clearance unter https://entry.ptc.gv.at/
    • Vorweis eines negativen molekularbiologischen Testergebnisses (PCR-Test); die Probenentnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen
    • Sofortiger Antritt einer zehntägigen Quarantäne. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein weiterer PCR-Test durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Der Tag der Einreise ist als „Tag null“ anzusehen.
  •  Zusätzlich wird ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreise nach Österreich finden Sie in unseren FAQ: Einreise nach Österreich.

 

Mehr Informationen

Die zugehörigen Verordnungen und rechtlichen Begründungen sind nach der Veröffentlichung im Rechtsinformationssystem des Bundes auch im Bereich „Coronavirus – Rechtliches“ verfügbar. 

Aktuelle Maßnahmen sowie allgemeine Informationen zum Coronavirus in Fremdsprachen finden Sie in unserem fremdsprachigen Informationsangebot.

Weitere Informationen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.

Regional können (zusätzliche) Maßnahmen über die bundesweiten Maßnahmen hinausgehend gesetzt werden. Alle bundesländerspezifischen Regelungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter den FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Österreich impft 
Informationen zum Impfplan, zu den Impfphasen und zu FAQ finden Sie auf der Seite der Initiative "Österreich impft". Aktuelle Zahlen zur Schutzimpfung können Sie am Dashboard des Gesundheitsministeriums nachlesen.

Covid-19 Impfplan
Der COVID-19 Impfplan ist die verbindliche Leitlinie für die impfenden Stellen in Österreich. Die angeführten Priorisierungen basieren auf der Grundlage der medizinisch-fachlichen Empfehlungen durch das nationale Impfgremium (NIG).
Der COVID-19 Impfplan gliedert sich in drei Phasen, Phase 1, Phase 2 und Phase 3.

Phase 1 ist für das erste Quartal 2021 anberaumt und läuft seit Dezember 2020. In Phase 1 sollen folgende Personenkreise geimpft werden:

  • Personal und Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis Februar 2021)
  • Gesundheitspersonal Kat. 1 (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis Februar 2021)
  • Über 80-Jährige (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis ins zweite Quartal 2021)
  • Gesundheitspersonal Kat. 2 inkl. mobile Pflege (mit Impfstoff von AstraZeneca, Februar bis März 2021)
  • Menschen mit Behinderung sowie persönliche Assistentinnen und Assistenten (mit Impfstoff von AstraZeneca, Februar bis März 2021)
  • Hochrisiko-Patientinnen und -Patienten, dies umfasst Personen mit Vorerkrankungen und besonders hohem Risiko laut Tabelle 2 der Empfehlungen des nationalen Impfgremiums zur Priorisierung sowie in Phase 2 auch Personen < 65a die unter die COVID-19-Risikogruppen Verordnung fallen (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis ins zweite Quartal 2021)

Phase 2 begann im März 2021 und somit noch vor Abschluss von Phase 1. Phase 2 ist für das zweite Quartal 2021 anberaumt. In Phase 2 sollen folgende Personenkreise geimpft werden:

  • 65- bis 79-Jährige (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, März bis Ende zweites Quartal 2021)
  • Kontaktpersonen von Schwangeren (mit Impfstoff von AstraZeneca, März bis Ende zweites Quartal 2021)
  • Gesundheitspersonal Kat. 3 & 4 inklusive 24h-Betreuerinnen und -Betreuer (mit Impfstoff von AstraZeneca, März bis Ende zweites Quartal 2021)
  • Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen, Strafvollzug, Polizei, Bundesheer (mit Impfstoff von AstraZeneca, März bis Ende zweites Quartal 2021)

Phase 3 begann im Mai 2021 und somit noch vor Abschluss von Phase 2. Phase 3 ist für das zweite und dritte Quartal 2021 anberaumt.
In Phase 3 sollen folgende Personenkreise geimpft werden:

  • Gesamtbevölkerung priorisiert nach Alter und ggf. Risiko (ab dem zweiten Quartal bis ins dritte Quartal)

In Phase 4 sollen zusätzlich 6 bis spätestens 9 Monate nach Abschluss der initialen Immunisierung (Impfstoffabhängig 1 bzw. 2 Dosen) folgende Personengruppen eine weitere Dosis erhalten:

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen
  • Personen im Alter von ≥ 65 Jahren
  • Personen (ab 12 Jahren unabhängig vom Alter) mit Vorerkrankungen und besonders hohem Risiko und hohem Risiko (Immunsupprimmierte, etc. alle in Tabelle 2 genannten Personengruppen der Priorisierung des Nationalen Impfgremiums)
  • Personen, welche 1 Dosis COVID-19-Vaccine Janssen von Janssen erhalten haben
  • Personen, welche 2 Dosen Vaxzevria von Astra Zeneca erhalten haben

Alle anderen Personen ab 16 Jahren soll nach Ablauf von 9 bis 12 Monaten nach Abschluss der initialen Immunisierung (Impfstoffabhängig 1 bzw. 2 Dosen) eine weitere Impfstoffdosis angeboten werden.


Durchführung der Corona-Schutzimpfung - COVID-19 Impfplan
COVID-19 Impfplan (Stand 31.08.2021) (PDF, 180 KB)

Corona-Schutzimpfung in Österreich (PDF, 1 MB)

 

Gültigkeit der Impfung

Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, gelten derzeit die folgenden Regelungen:

Bislang war der Nachweis über eine verabreichte Zweitimpfung 270 Tage gültig. Zukünftig werden Zweitimpfungen sowie jede nachfolgende Impfung bis zu 360 Tage nach Verabreichung anerkannt.

  • Die Zweitimpfung gilt für maximal 360 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung.
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 270 Tage ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung 270 Tage lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.
  • Die Drittimpfung (bzw. bei Einmalimpfstoffen und bei Genesenen die Zweitimpfung) gilt 360 Tage. Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 120 Tage liegen.

Für genesene Personen gilt weiterhin:

Diese sind nach Ablauf der Infektion für 180 Tage von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gilt etwa ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt für 90 Tage ab dem Testzeitpunkt.

Ein umfassendes Angebot an Testoptionen schafft zahlreiche niederschwellige Möglichkeiten für Testnachweise.


Mehr Informationen zur Impfstrategie finden Sie auch auf der Seite des Sozialministeriums unter Corona-Schutzimpfung - Durchführung und Organisation. Dort gibt es auch eine Rubrik mit häufig gestellten Fragen zur Impfung. Interessierte Personen können außerdem ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe telefonisch bei der Infoline Coronavirus unter der Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr stellen.

FFP2-Maske verpflichtend, sofern ein physischer Kontakt mit Personen nicht ausgeschlossen werden kann. – Gilt auch am Arbeitsplatz (sofern keine anderen geeigneten Schutzvorrichtungen vorhanden).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Schutzmaßnahmen.

Konsequentes Einhalten diverser Schutzmaßnahmen trägt während der SARS-CoV-2-Pandemie entscheidend zur Bewältigung der Gesundheitskrise bei. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Schutzmaßnahmen.

Unterschieden wird zwischen Antigen-Tests, molekularbiologische Tests (z.B. PCR- oder LAMP-Tests), Antikörper-Tests und Selbsttests. Das regelmäßige Testen ist in jeder Form ein wichtiger Bestandteil bei der Bewältigung der Pandemie. Als Nachweis im Sinne der 2-G-Regel gilt jedoch nur der Vorweis eines negativen PCR-Testergebnisses. Seit 8. November sind Antikörpertests nicht mehr als G-Nachweis gültig. Die Testpflicht gilt für Personen ab 12 Jahren. Im Allgemeinen bedeutet das:

Kostenlose Testmöglichkeiten
Die regelmäßigen Testungen in Österreich stellen ein wichtiges Standbein in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie dar. Infizierte Personen ohne Symptome können so entdeckt, frühzeitig isoliert und damit Infektionsketten durchbrochen werden. 

Mit Symptomen
Sollten Sie Symptome wie Husten, Schnupfen oder Atemnot haben bzw. Geruchs- und Geschmackssinn verloren haben, kontaktieren Sie bitte die behandelnde Hausärztin, den behandelnden Hausarzt oder die Gesundheitshotline 1450.
In manchen Bundesländern gibt es eigene Testmöglichkeiten für Personen mit Symptomen. Die Informationen hierzu sind den Webseiten der jeweiligen Bundesländer zu entnehmen bzw. unter "Österreich testet" auf www.oesterreich.gv.at.

Ohne Symptome
In Österreich besteht die Möglichkeit, sich in den Teststraßen der Bundesländer und Gemeinden, in Apotheken und bei teilnehmenden Unternehmen kostenlos testen zu lassen. Dieses vielfältige Angebot soll eine flächendeckende Abdeckung gewährleisten. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger ab dem schulpflichtigen Alter, die wohnhaft in Österreich sind. Auch Personen, die sich aus Arbeits- und Studiengründen in Österreich aufhalten, dürfen teilnehmen. Minderjährige müssen von Erziehungsberechtigten begleitet werden. Apotheken führen kostenlose COVID-19-Antigentests ausschließlich an symptomfreien Menschen durch, die über eine gültige Sozialversicherung verfügen. Das Testergebnis wird vor Ort mittels Ausdruck oder digital in Form eines PDFs zur Verfügung gestellt. Die Anmeldung kann unter oesterreich-testet.at oder über die Hotline 0800 / 220 330 erfolgen.

Negatives Testergebnis
Alle negativen Ergebnisse von molekularbiologischen oder Antigen-Tests, die von einer befugten Stelle und damit von medizinischen Fachkräften durchgeführt wurden, zählen als Zutrittstests. Dazu gehören beispielsweise:

  • Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden
  • Apotheken
  • Betriebe – aber nur, wenn die Tests durch entsprechend qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt werden
  • Labore (z.B. auch bei „Alles gurgelt!“ in Wien)
  • Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Gültigkeitsdauer

  • PCR-Test: 72h
  • Antigen-Test: 24h

Positives Testergebnis
Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses begibt sich die betroffene Person schnellstmöglich in Selbstquarantäne und kontaktiert 1450 oder die Hausärztin bzw. den Hausarzt. Zur Bestätigung des positiven Antigen-Tests wird in der Regel eine Nachtestung mittels molekularbiologischen Tests (PCR- oder LAMP-Test) veranlasst. Falls es zu einer Nachtestung kommt (z.B. nach einem positiven Antigen-Test-Ergebnis von Personen ohne Symptome), erfolgt die Absonderung jedenfalls bis zum Vorliegen des anschließenden Testergebnisses.

Ist dieses positiv, erfolgt  eine Absonderung für 10 Tage. Dies geschieht mittels Absonderungsbescheid, den die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde ausstellt. Gleichzeitig werden mittels Contact Tracing (Kontaktpersonennachverfolgung) mögliche Kontaktpersonen, die in letzter Zeit mit der infizierten Person in Kontakt waren, identifiziert und gegebenenfalls abgesondert oder informiert. Ist das Ergebnis negativ, wird die Absonderung aufgehoben. 

Sowohl ein positiver Antikörper/PCR-Test als auch die Corona-Schutzimpfung befreien jedoch NICHT von Schutzmaßnahmen (z.B. Maskenpflicht, Quarantäne). Alle weiteren Informationen zu den unterschiedlichen Testungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Testarten und Testnachweise sowie FAQ: Österreich testet

Alle Informationen zu Förderurngen und Unterstützungen für Unternehmen und Vereine sowie für Bürgerinnen und Bürger finden Sie auf der Seite des Finanzministeriums.

Alle derzeit geltenden Regelungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Wirtschaft, Veranstaltungen und Arbeitsrecht. Informationen über die aktuellen Regelungen im Bereich Gastronomie, Beherbergung, Freizeit und Veranstaltungen bzw. Fach- und Publikumsmessen finden Sie außerdem unter: https://www.sichere-gastfreundschaft.at

Informationen zur Einreise nach Österreich und zu den Regelungen bei Reisen und im Tourismus finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Einreise nach Österreich.

Alle Informationen für die Ausgangsbeschränkungen, das soziale Leben und Beziehungen, Alltag, Freizeit und Sport finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Soziales Leben 

Alle Informationen zu Gesundheitsvorsorg und -versorgung, Pflege und Risikogruppen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Gesundheit, Pflege und Risikogruppe.

Umfangreiche Informationen zu Empfehlungen und Hilfsangeboten sowie Informationsblätter finden Sie unter Coronavirus – Psychologische Hilfe sowie auf der Seite des Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP).

Die Corona-Ampel ist ein Werkzeug für eine einheitliche, koordinierte und transparente Vorgehensweise der Behörden. Sie informiert die österreichische Bevölkerung über das Risiko in einer bestimmten Region und auch über die eventuellen Maßnahmen, die gesetzt werden. Das österreichweite Corona-Frühwarnsystem startete Anfang September.

  • Jeden Freitag informiert die Bundesregierung über den Status-Quo der Ampelschaltung.
  • Alle Informationen und Details zur Ampel, den Ampelstufen und den Leitlinien sind unter: https://corona-ampel.gv.at/ auffindbar.
  • Eine Kommission gibt eine Empfehlung auf Grund verschiedener Merkmale für die entsprechende Ampel-Einstufung ab. Aus dieser Einstufung lassen sich unterschiedliche Maßnahmen ableiten.
  • So funktioniert die Ampel:
    • Präzises Monitoring der Schlüsselindikatoren auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene
    • Kommission aus Expertinnen und Experten bewertet die Lage auf Basis der Indikatoren und kontextueller Faktoren und spricht Empfehlungen an die Politik aus
    • Warnstufe wird festgelegt
    • Maßnahmen werden bedarfsgerecht umgesetzt
  • 4 Farben der Ampel und ihre Bedeutung:
    • Grün: geringes Risiko; einzelne Fälle, isolierte Cluster
    • Gelb: mittleres Risiko; moderate Fälle, primär in Clustern
    • Orange: hohes Risiko; Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar
    • Rot: sehr hohes Risiko; unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung
  • Antworten zu häufig gestellte Fragen zum Thema Corona-Ampel unter: corona-ampel.gv.at/ampelfarben/haeufig-gestellte-fragen/