Aktuelle Schutzmaßnahmen

Informationen zu FFP2 Maskenpflicht, Abstandsregeln und weiteren Maßnahmen.

Aktuelle bundesweit bzw. regional geltende Maßnahmen

Eine Übersicht über alle derzeit bundesweit geltenden Maßnahmen finden Sie auf der Website corona-ampel.gv.at

Die jeweiligen Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern finden Sie im Bereich „Regionale (zusätzliche) Maßnahmen“:

 

8. Novelle der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung

Mit der 8. Novelle der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung wird die Verordnung in 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung umbenannt.

Mit dieser Novelle treten ab 15. September bundesweit folgende Regelungen in Kraft:

  • Antigen-Tests sind nur mehr 24 Stunden ab Testabnahme gültig
  • Überall wo derzeit ein Mund- und Nasen-Schutz vorgesehen ist (Geschäfte des täglichen Bedarfs, öffentliche Verkehrsmittel) wird eine FFP2-Maske verpflichtend
  • Für ungeimpfte, nicht genesene Personen wird das Tragen einer FFP2-Maske im gesamten Handel, den Einrichtungen der Tagesstrukturen in der Altenbetreuung und im Behindertenbereich sowie Kultureinrichtungen (Museen, Bibliotheken, Theaters, Kinos, etc.) verpflichtend
  • Die 3-G-Regel gilt bei Zusammenkünften bereits ab 25 Personen
  • Die derzeit geltenden Veranstaltungsregeln werden bis 13. Oktober 2021 verlängert
  • Der Ninja-Pass gilt jetzt als Testnachweis für die gesamte Woche, unabhängig von der Gültigkeitsdauer der einzelnen Teiltestungen
  • Geimpfte und genesene Personen werden im Hinblick auf die Nachgastronomie gleichgestellt

 

Stufen-Plan für die Bekämpfung der Corona-Pandemie

Die Corona-Regelungen werden ab sofort abhängig von der Anzahl der mit COVID-19 Patient:innen belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern festgelegt:

  • Stufe 1: Wird eine Auslastung von 200 Intensivbetten erwartet, treten folgende Maßnahmen in Kraft:
    • Antigen-Tests sind nur mehr 24 Stunden ab Testabnahme gültig
    • Überall wo derzeit ein Mund- und Nasen-Schutz vorgesehen ist (Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln, Apotheken, Banken, Post, öffentliche Verkehrsmittel) wird eine FFP2-Maske verpflichtend
    • Zusätzlich wird das Tragen einer FFP2-Maske im Handel für ungeimpfte Personen zur Verpflichtung; für geimpfte Menschen wird das Tragen einer FFP2-Maske jedoch auch empfohlen! Stichprobenartig wird die Polizei auch Kontrollen durchführen.
    • Die 3-G-Regel gilt bei Zusammenkünften bereits ab 25 Personen (derzeit liegt die Grenze bei 100 Personen)
    • Verschärfung der Kontrolle der geltenden Maßnahmen
  • Stufe 2: Nach Überschreitung von 300 belegten Intensivbetten, treten folgende Maßnahmen in Kraft:
    • In der Nachtgastronomie sowie ähnlichen Settings sowie bei Zusammenkünften ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 500 Personen haben nur mehr geimpfte und/oder genesene Personen Zutritt (2-G-Regel)
    • Antigentests mit Selbstabnahme („Wohnzimmertests“) sind nicht mehr für 3-G gültig
  • Stufe 3: Nach Überschreitung von 400 belegten Intensivbetten, treten folgende Maßnahmen in Kraft: Es kommt zu einer Ausweitung der Zugangsbeschränkungen. Überall wo die 3-G-Regel gilt, haben nur mehr geimpfte und/oder genesene Personen bzw. Personen, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, Zutritt.

HINWEIS:

Aufgrund der derzeit erwarteten Auslastung treten die Maßnahmen der Stufe 1 mit 15. September in Kraft.

 

Corona-Schutzimpfung: Gültigkeit der Impfung

Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, gelten derzeit die folgenden Regelungen:

Bislang war der Nachweis über eine verabreichte Zweitimpfung 270 Tage gültig. Zukünftig werden Zweitimpfungen sowie jede nachfolgende Impfung bis zu 360 Tage nach Verabreichung anerkannt.

  • Die Zweitimpfung gilt für maximal 360 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung.
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 270 Tage ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung 270 Tage lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.
  • Die Drittimpfung (bzw. bei Einmalimpfstoffen und bei Genesenen die Zweitimpfung) gilt 360 Tage. Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 120 Tage liegen.

Für genesene Personen gilt weiterhin:

Diese sind nach Ablauf der Infektion für 180 Tage von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gilt etwa ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt für 90 Tage ab dem Testzeitpunkt.

Ein umfassendes Angebot an Testoptionen schafft zahlreiche niederschwellige Möglichkeiten für Testnachweise.

Für die Tests werden je nach Zuverlässigkeit unterschiedliche Geltungsdauern festgelegt:

  • PCR-Tests gelten 72 Stunden ab Probenahme.
  • Antigentests von einer befugten Stelle gelten 24 Stunden ab Probenahme.
  • Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden, gelten 24 Stunden lang.
  • Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von Sportstätten, Betriebsstätten, Restaurants, Hotels oder einer Veranstaltung ergänzen das Angebot.

 

5. Novelle der COVID-19-Einreiseverordnung 2021

Die 5. Novelle zur COVID-19-Einreiseverordnung 2021 bringt einige Änderungen mit sich:

  • Bislang galt eine Zweitimpfung neun Monate lang. Zukünftig werden Zweitimpfungen sowie jede folgende Impfung bei Einreisen auch dann anerkannt, wenn sie bis zu 360 Tagen zurückliegen. Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr wird nunmehr die 3. (bzw. bei Einmalimpfstoffen und Genesenen mit einem Impfstich die 2.) Impfung neu aufgenommen. Zwischen 1. und 2. Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen 2. und 3. Impfung zumindest 120 Tage liegen.
  • Genesene werden mit vollimmunisierten Personen gleichgestellt.
  • Es kommt zu einer Verschärfung der Einreisebestimmungen aus mehreren Ländern: Dies betrifft die USA, die Westbalkan-Staaten Serbien, Nordmazedonien, Montenegro, Kosovo und Albanien. Zusätzlich werden Armenien, Aserbaidschan, Brunei, Israel, Japan und Thailand von Anlage 1 entfernt. Für diese Länder gelten nun wieder die Einreisebestimmungen der sonstigen Staaten und Gebiete.
  • Außerdem gibt es auch Änderungen bei der Liste der Virusvariantenstaaten: Von dieser Liste werden Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Uruguay gestrichen. Neu auf dieser Liste sind hingegen Chile, Costa Rica und Suriname. Für Länder, die sich auf der Liste der Virusvariantenstaaten befinden, gelten weiterhin weitgehende Einreisebeschränkungen und eine verpflichtende Quarantäne.
  • Spanien unterliegt nunmehr keinen Sonderbestimmungen für die Einreise auf dem Luftweg laut § 5a. Für Einreisen aus Spanien gelten die Regelungen der Anlage 1.
  • Die Gültigkeit der Verordnung wird von 20. September bis 31. Oktober 2021 verlängert.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Einreise nach Österreich finden Sie in unseren FAQ: Einreise nach Österreich.

 

Mehr Informationen

Die zugehörigen Verordnungen und rechtlichen Begründungen sind nach der Veröffentlichung im Rechtsinformationssystem des Bundes auch im Bereich „Coronavirus – Rechtliches“ verfügbar. 

Aktuelle Maßnahmen sowie allgemeine Informationen zum Coronavirus in Fremdsprachen finden Sie in unserem fremdsprachigen Informationsangebot.

Weitere Informationen finden Sie unter Coronavirus: Häufig gestellte Fragen.

Regional können (zusätzliche) Maßnahmen über die bundesweiten Maßnahmen hinausgehend gesetzt werden. Alle bundesländerspezifischen Regelungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter den FAQ: Maßnahmen in den Bundesländern und Bezirken.

Österreich impft 
Informationen zum Impfplan, zu den Impfphasen und zu FAQ finden Sie auf der Seite der Initiative "Österreich impft". Aktuelle Zahlen zur Schutzimpfung können Sie am Dashboard des Gesundheitsministeriums nachlesen.

Covid-19 Impfplan
Der COVID-19 Impfplan ist die verbindliche Leitlinie für die impfenden Stellen in Österreich. Die angeführten Priorisierungen basieren auf der Grundlage der medizinisch-fachlichen Empfehlungen durch das nationale Impfgremium (NIG).
Der COVID-19 Impfplan gliedert sich in drei Phasen, Phase 1, Phase 2 und Phase 3.

Phase 1 ist für das erste Quartal 2021 anberaumt und läuft seit Dezember 2020. In Phase 1 sollen folgende Personenkreise geimpft werden:

  • Personal und Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis Februar 2021)
  • Gesundheitspersonal Kat. 1 (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis Februar 2021)
  • Über 80-Jährige (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis ins zweite Quartal 2021)
  • Gesundheitspersonal Kat. 2 inkl. mobile Pflege (mit Impfstoff von AstraZeneca, Februar bis März 2021)
  • Menschen mit Behinderung sowie persönliche Assistentinnen und Assistenten (mit Impfstoff von AstraZeneca, Februar bis März 2021)
  • Hochrisiko-Patientinnen und -Patienten, dies umfasst Personen mit Vorerkrankungen und besonders hohem Risiko laut Tabelle 2 der Empfehlungen des nationalen Impfgremiums zur Priorisierung sowie in Phase 2 auch Personen < 65a die unter die COVID-19-Risikogruppen Verordnung fallen (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, Jänner bis ins zweite Quartal 2021)

Phase 2 begann im März 2021 und somit noch vor Abschluss von Phase 1. Phase 2 ist für das zweite Quartal 2021 anberaumt. In Phase 2 sollen folgende Personenkreise geimpft werden:

  • 65- bis 79-Jährige (mit Impfstoff von Pfizer bzw. Moderna, März bis Ende zweites Quartal 2021)
  • Kontaktpersonen von Schwangeren (mit Impfstoff von AstraZeneca, März bis Ende zweites Quartal 2021)
  • Gesundheitspersonal Kat. 3 & 4 inklusive 24h-Betreuerinnen und -Betreuer (mit Impfstoff von AstraZeneca, März bis Ende zweites Quartal 2021)
  • Personal in Schulen, Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen, Strafvollzug, Polizei, Bundesheer (mit Impfstoff von AstraZeneca, März bis Ende zweites Quartal 2021)

Phase 3 begann im Mai 2021 und somit noch vor Abschluss von Phase 2. Phase 3 ist für das zweite und dritte Quartal 2021 anberaumt.
In Phase 3 sollen folgende Personenkreise geimpft werden:

  • Gesamtbevölkerung priorisiert nach Alter und ggf. Risiko (ab dem zweiten Quartal bis ins dritte Quartal)

In Phase 4 sollen zusätzlich 6 bis spätestens 9 Monate nach Abschluss der initialen Immunisierung (Impfstoffabhängig 1 bzw. 2 Dosen) folgende Personengruppen eine weitere Dosis erhalten:

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-, Pflege- und Seniorenwohnheimen
  • Personen im Alter von ≥ 65 Jahren
  • Personen (ab 12 Jahren unabhängig vom Alter) mit Vorerkrankungen und besonders hohem Risiko und hohem Risiko (Immunsupprimmierte, etc. alle in Tabelle 2 genannten Personengruppen der Priorisierung des Nationalen Impfgremiums)
  • Personen, welche 1 Dosis COVID-19-Vaccine Janssen von Janssen erhalten haben
  • Personen, welche 2 Dosen Vaxzevria von Astra Zeneca erhalten haben

Alle anderen Personen ab 16 Jahren soll nach Ablauf von 9 bis 12 Monaten nach Abschluss der initialen Immunisierung (Impfstoffabhängig 1 bzw. 2 Dosen) eine weitere Impfstoffdosis angeboten werden.


Durchführung der Corona-Schutzimpfung - COVID-19 Impfplan
COVID-19 Impfplan (Stand 31.08.2021) (PDF, 180 KB)

Corona-Schutzimpfung in Österreich (PDF, 1 MB)

 

Gültigkeit der Impfung

Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, gelten derzeit die folgenden Regelungen:

Bislang war der Nachweis über eine verabreichte Zweitimpfung 270 Tage gültig. Zukünftig werden Zweitimpfungen sowie jede nachfolgende Impfung bis zu 360 Tage nach Verabreichung anerkannt.

  • Die Zweitimpfung gilt für maximal 360 Tage ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung.
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 270 Tage ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung 270 Tage lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.
  • Die Drittimpfung (bzw. bei Einmalimpfstoffen und bei Genesenen die Zweitimpfung) gilt 360 Tage. Zwischen erster und zweiter Impfung müssen mindestens 14 Tage, zwischen zweiter und dritter Impfung zumindest 120 Tage liegen.

Für genesene Personen gilt weiterhin:

Diese sind nach Ablauf der Infektion für 180 Tage von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gilt etwa ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt für 90 Tage ab dem Testzeitpunkt.

Ein umfassendes Angebot an Testoptionen schafft zahlreiche niederschwellige Möglichkeiten für Testnachweise.


Mehr Informationen zur Impfstrategie finden Sie auch auf der Seite des Sozialministeriums unter Corona-Schutzimpfung - Durchführung und Organisation. Dort gibt es auch eine Rubrik mit häufig gestellten Fragen zur Impfung. Interessierte Personen können außerdem ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe telefonisch bei der Infoline Coronavirus unter der Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr stellen.

  • Überall wo derzeit ein Mund- und Nasen-Schutz vorgesehen ist (Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Verkaufsstätten von Lebensmittelproduzenten sowie Tankstellen mit angeschlossenen Verkaufsstellen von Lebensmitteln, Apotheken, Banken, Post, öffentliche Verkehrsmittel) wird eine FFP2-Maske verpflichtend
  • Zusätzlich wird das Tragen einer FFP2-Maske im Handel für ungeimpfte Personen zur Verpflichtung; für geimpfte Menschen wird das Tragen einer FFP2-Maske jedoch auch empfohlen! Stichprobenartig wird die Polizei auch Kontrollen durchführen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Schutzmaßnahmen.

Konsequentes Einhalten diverser Schutzmaßnahmen trägt während der SARS-CoV-2-Pandemie entscheidend zur Bewältigung der Gesundheitskrise bei. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Schutzmaßnahmen.

Unterschieden wird derzeit zwischen Antigen-Tests, molekularbiologische Tests (z.B. PCR- oder LAMP-Tests), Antikörper-Tests und Selbsttests. Das regelmäßige Testen ist ein wichtiger Bestandteil bei der Bewältigung der Pandemie. So ist die Einreise nach Österreich, der Zutritt zu körpernahen Dienstleistungen, oder die uneingeschränkte Tätigkeit von manchen Berufsgruppen nur unter Vorweis eines negativen Testnachweises möglich. Die Testpflicht gilt für Personen ab 12 Jahren. Im Allgemeinen bedeutet das:

Kostenlose Testmöglichkeiten
Die regelmäßigen Testungen in Österreich stellen ein wichtiges Standbein in der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie dar. Infizierte Personen ohne Symptome können so entdeckt, frühzeitig isoliert und damit Infektionsketten durchbrochen werden. 

Mit Symptomen
Sollten Sie Symptome wie Husten, Schnupfen oder Atemnot haben bzw. Geruchs- und Geschmackssinn verloren haben, kontaktieren Sie bitte die behandelnde Hausärztin, den behandelnden Hausarzt oder die Gesundheitshotline 1450.
In manchen Bundesländern gibt es eigene Testmöglichkeiten für Personen mit Symptomen. Die Informationen hierzu sind den Webseiten der jeweiligen Bundesländer zu entnehmen bzw. unter "Österreich testet" auf www.oesterreich.gv.at.

Ohne Symptome
In Österreich besteht die Möglichkeit, sich in den Teststraßen der Bundesländer und Gemeinden, in Apotheken und bei teilnehmenden Unternehmen kostenlos testen zu lassen. Dieses vielfältige Angebot soll eine flächendeckende Abdeckung gewährleisten. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger ab dem schulpflichtigen Alter, die wohnhaft in Österreich sind. Auch Personen, die sich aus Arbeits- und Studiengründen in Österreich aufhalten, dürfen teilnehmen. Minderjährige müssen von Erziehungsberechtigten begleitet werden. Apotheken führen kostenlose COVID-19-Antigentests ausschließlich an symptomfreien Menschen durch, die über eine gültige Sozialversicherung verfügen. Das Testergebnis wird vor Ort mittels Ausdruck oder digital in Form eines PDFs zur Verfügung gestellt. Die Anmeldung kann unter oesterreich-testet.at oder über die Hotline 0800 / 220 330 erfolgen.

Negatives Testergebnis
Alle negativen Ergebnisse von molekularbiologischen oder Antigen-Tests, die von einer befugten Stelle und damit von medizinischen Fachkräften durchgeführt wurden, zählen als Zutrittstests. Dazu gehören beispielsweise:

  • Teststraßen und -angebote von Bundesländern und Gemeinden
  • Apotheken
  • Betriebe – aber nur, wenn die Tests durch entsprechend qualifiziertes und berechtigtes Gesundheitspersonal durchgeführt werden
  • Labore (z.B. auch bei „Alles gurgelt!“ in Wien)
  • Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Gültigkeitsdauer

  • PCR-Test: 72h
  • Antigen-Test: 24h
  • Selbsttest zu Hause: 24h
  • Selbsttest vor Ort: für den unmittelbaren Zutritt (Für jene Berufsgruppen, die einer Testpflicht unterliegen, gelten ab sofort keine Point-of-Sale-Tests (= Vor-Ort-Testung) mehr.)
  • Ninja-Pass: für die gesamte Woche, unabhängig von der Gültigkeitsdauer der einzelnen Teiltestungen

Positives Testergebnis
Bei Vorliegen eines positiven Testergebnisses begibt sich die betroffene Person schnellstmöglich in Selbstquarantäne und kontaktiert 1450 oder die Hausärztin bzw. den Hausarzt. Zur Bestätigung des positiven Antigen-Tests wird in der Regel eine Nachtestung mittels molekularbiologischen Tests (PCR- oder LAMP-Test) veranlasst. Falls es zu einer Nachtestung kommt (z.B. nach einem positiven Antigen-Test-Ergebnis von Personen ohne Symptome), erfolgt die Absonderung jedenfalls bis zum Vorliegen des anschließenden Testergebnisses.

Ist dieses positiv, erfolgt  eine Absonderung für 10 Tage. Dies geschieht mittels Absonderungsbescheid, den die örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde ausstellt. Gleichzeitig werden mittels Contact Tracing (Kontaktpersonennachverfolgung) mögliche Kontaktpersonen, die in letzter Zeit mit der infizierten Person in Kontakt waren, identifiziert und gegebenenfalls abgesondert oder informiert. Ist das Ergebnis negativ, wird die Absonderung aufgehoben. 

Befreiung von der Testverpflichtung
Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit Sars-CoV-2 nachweislich infiziert waren und mittlerweile genesen sind, müssen sich nicht regelmäßig testen lassen. Als Nachweis gelten eine ärztliche Bestätigung oder ein Absonderungsbescheid. Auch ein Nachweis von neutralisierenden Antikörpern durch einen sogenannten „Neutralisationstest“ befreit drei Monate von den wöchentlich stattfindenden Berufsgruppentestungen sowie den Zutrittstests für körpernahe Dienstleistungen (die Einreise nach Österreich ist davon ausgenommen). Die Durchführung von Neutralisationstests muss in speziellen Laboren erfolgen, da mit einem infektionsfähigen Virus gearbeitet wird. Dafür werden aufwendige Laborauswertungen und -geräte benötigt, die entsprechende Kosten mit sich bringen. Die Kosten für diese Tests werden nicht vom Bund getragen.

Sowohl ein positiver Antikörper-Test als auch die Corona-Schutzimpfung befreien jedoch NICHT von Schutzmaßnahmen (z.B. Maskenpflicht, Quarantäne). Alle weiteren Informationen zu den unterschiedlichen Testungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Testarten und Testnachweise sowie FAQ: Österreich testet

Es gibt zwei Arten von Tests, die gegenwärtig von Laiinnen und Laien angewendet werden dürfen.

  • Tests mit Selbstentnahme („Selbstentnahme-Kits“): Die Laiin oder der Laie entnimmt nur das Probenmaterial selbst und schickt dieses an ein Labor, das die Auswertung und Interpretation des Ergebnisses durchführt, z.B. Gurgel-Tests.
  • Tests zur Eigenanwendung („Selbsttests“): Die Laiin oder der Laie führt die Probenahme, Auswertung und Interpretation des Ergebnisses selbst durch, z.B. Antigen-Selbsttest aus der Apotheke

 

Tests zur Eigenanwendung („Selbsttests“)

Seit 01.03.2021 wurden in einer ersten Tranche rund 3 Mio. kostenlose Selbsttests über ausgewählte Apotheken an die österreichische Bevölkerung verteilt. Mit 15.03.2021 wurde das Angebot flächendeckend in ganz Österreich verfügbar.
Pro Person und Monat stehen bis zu fünf kostenlose Selbsttests zur Verfügung. Bezogen werden können diese von Menschen ab 15 Jahren (Stichtag 1.1.2006) in allen Apotheken, die sich am Programm beteiligen. Weitere Voraussetzungen zur Verteilung der kostenlosen Selbsttests in den Apotheken sind das Vorweisen der e-Card bzw. die Nennung der Sozialversicherungsnummer und eine aufrechte ELGA-Teilnahme. Weitere Informationen zu ELGA finden Sie auf der Website der ELGA

Personen ohne aufrechte ELGA-Teilnahme können ein Antragsformular unter www.sozialversicherung.at/covidtests ausfüllen. Besteht ein gültiger Krankenversicherungsanspruch, so erhält man im Anschluss postalisch ein Bestätigungsschreiben gegen dessen Vorlage ebenfalls die fünft Selbsttests ausgegeben werden.

Eigeninformation und Zutrittstests
Das Testergebnis eines Selbsttests dient zur persönlichen Information und für das persönliche Wohlbefinden. Selbsttests geben schnell und niederschwellig Auskunft über den eigenen Infektionsstatus und sind daher eine wichtige Ergänzung in der Teststrategie. Auch mit negativem Testergebnis müssen die Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, FFP2-Maske, etc.) aber konsequent eingehalten werden. 

Grundsätzlich stellen COVID-19-Antigen-Tests immer nur Momentaufnahmen des Infektionsgeschehens dar, so auch die Selbsttests. Da die Konzentration der viralen Nukleoprotein-Antigene im Verlauf der Erkrankung schwankt, kann diese auch während einer Erkrankung unter die Nachweisgrenze des Tests fallen. Eine mögliche Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus kann aufgrund eines negativen Testergebnisses somit nicht ausgeschlossen werden!

  • Da außerdem nicht kontrolliert werden kann, ob der Test korrekt durchgeführt wurde und wer den Test durchgeführt hat, kann ein negatives Selbsttest-Ergebnis nicht im Rahmen der Berufsgruppentestungen anerkannt werden. 
  • Antigen-Tests mit Selbstabnahme zu Hause sind 24 Stunden als Zutrittstests gültig, können aber nur als Nachweis dienen, wenn eine digitale Erfassung des Testergebnisses erfolgt. 


Positives Testergebnis
Wenn ein positives Ergebnis besteht oder im Falle von COVID-19- spezifischer Symptomatik ist dieses umgehend 1450 zu melden. Die MiterarbeiterInnen informieren Sie über die nächsten Orte zur Möglichkeit einer Nachtestung oder leiten diese direkt ein. Eine Nachtestung soll innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses der Nachtestung ist unverzüglich eine selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten.

Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) veröffentlicht auf seiner Website eine Liste jener Tests, die aktuell in Österreich ohne medizinisches Fachpersonal angewendet werden dürfen. Weitere Informationen zu Selbsttests finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Testarten und Testnachweise und unter FAQ: Österreich testet.

Alle Informationen zu Förderurngen und Unterstützungen für Unternehmen und Vereine sowie für Bürgerinnen und Bürger finden Sie auf der Seite des Finanzministeriums.

Alle derzeit geltenden Regelungen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Wirtschaft, Veranstaltungen und Arbeitsrecht. Informationen über die aktuellen Regelungen im Bereich Gastronomie, Beherbergung, Freizeit und Veranstaltungen bzw. Fach- und Publikumsmessen finden Sie außerdem unter: https://www.sichere-gastfreundschaft.at

Informationen zur Einreise nach Österreich und zu den Regelungen bei Reisen und im Tourismus finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Einreise nach Österreich.

Alle Informationen für die Ausgangsbeschränkungen, das soziale Leben und Beziehungen, Alltag, Freizeit und Sport finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Soziales Leben 

Alle Informationen zu Gesundheitsvorsorg und -versorgung, Pflege und Risikogruppen finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums unter FAQ: Gesundheit, Pflege und Risikogruppe.

Umfangreiche Informationen zu Empfehlungen und Hilfsangeboten sowie Informationsblätter finden Sie unter Coronavirus – Psychologische Hilfe sowie auf der Seite des Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP).

Die Corona-Ampel ist ein Werkzeug für eine einheitliche, koordinierte und transparente Vorgehensweise der Behörden. Sie informiert die österreichische Bevölkerung über das Risiko in einer bestimmten Region und auch über die eventuellen Maßnahmen, die gesetzt werden. Das österreichweite Corona-Frühwarnsystem startete Anfang September.

  • Jeden Freitag informiert die Bundesregierung über den Status-Quo der Ampelschaltung.
  • Alle Informationen und Details zur Ampel, den Ampelstufen und den Leitlinien sind unter: https://corona-ampel.gv.at/ auffindbar.
  • Eine Kommission gibt eine Empfehlung auf Grund verschiedener Merkmale für die entsprechende Ampel-Einstufung ab. Aus dieser Einstufung lassen sich unterschiedliche Maßnahmen ableiten.
  • So funktioniert die Ampel:
    • Präzises Monitoring der Schlüsselindikatoren auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene
    • Kommission aus Expertinnen und Experten bewertet die Lage auf Basis der Indikatoren und kontextueller Faktoren und spricht Empfehlungen an die Politik aus
    • Warnstufe wird festgelegt
    • Maßnahmen werden bedarfsgerecht umgesetzt
  • 4 Farben der Ampel und ihre Bedeutung:
    • Grün: geringes Risiko; einzelne Fälle, isolierte Cluster
    • Gelb: mittleres Risiko; moderate Fälle, primär in Clustern
    • Orange: hohes Risiko; Häufung von Fällen, nicht mehr überwiegend Clustern zuordenbar
    • Rot: sehr hohes Risiko; unkontrollierte Ausbrüche, großflächige Verbreitung
  • Antworten zu häufig gestellte Fragen zum Thema Corona-Ampel unter: corona-ampel.gv.at/ampelfarben/haeufig-gestellte-fragen/