Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Erfahren Sie mehr

Sommernachtskonzert in Schönbrunn

Sommernachtskonzert in Schönbrunn
Foto: BKA/Dragan Tatic

Unter dem Motto „Rhapsody in Blue“ wurde beim 16. Sommernachtskonzert in Wien der musikalische Bogen zwischen Österreich und Amerika gespannt.

Zu Fronleichnam, am Donnerstag, den 20. Juni 2019, ertönten vor 85.000 Menschen und der Kulisse des Schloss Schönbrunn in Wien unter anderem Kompositionen von Bernstein, Gershwin und Barber. Das Konzert, das von etlichen Mitgliedern der österreichischen Bundesregierung besucht wurde, wurde in 80 Länder weltweit übertragen. Die Übertragung wurde durch 16 Kameras ermöglicht, die neben der übrigen Technik und Infrastruktur mehr als eine Woche lang aufgebaut wurden.

Dabei stand der Bezug auf die Musikgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika im Mittelpunkt. Unter Dirigent Gustavo Dudamel aus Venezuela wurden auch Werke der Wiener Komponisten Johann Strauß Sohn und Carl M. Ziehrer, die durch Amerika-Reisen inspiriert wurden, dargeboten.

So waren erstmals der „Jubilee-Waltz“ von Strauß sowie der für die Chicagoer Weltausstellung 1893 komponierte „Sternenbanner-Marsch“ von Ziehrer zu hören. Als Höhepunkt des Abends glänzte am Klavier die chinesische Solistin Yuja Wang, welche für ihren Auftritt die „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin auswählte.

Die Wiener Philharmoniker verstehen das alljährliche Sommernachtskonzert, ein Freiluft-Gratiskonzert, bereits seit 15 Jahren als Geschenk an alle, die Musik lieben. Auch für den Schlossgarten Schönbrunn, der sich seit nunmehr genau 100 Jahren im Besitz der Verwaltung der Republik Österreich befindet, ist das Sommernachtskonzert eine besondere Veranstaltung: Es ist der einzige Abend im ganzen Jahr, an dem der Garten bis in die Nachtstunden geöffnet ist.