RENET: Kompetenznetzwerk Energie aus Biomasse

RENET bedeutet "Renewable Energy Network Austria" und wurde 1999 gegründet. In enger Kooperation zwischen Betreibern, Industrie und Wissenschaft wird an neuen Technologien zur energetischen Nutzung von Biomasse geforscht und an Möglichkeiten der Markteinführung gearbeitet.

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten konzentrieren sich vor allem auf die Stromerzeugung aus Biomasse. Um möglichst praxisnahe und vor allem markttaugliche Lösungen zu finden, wird an Pilot- und Demonstrationsanlagen geforscht. In Güssing ist dies eine Demonstrationsanlage zur Wirbelschicht-Dampfvergasung, im zweiten Kompetenzknoten in Wiener Neustadt findet sich eine Demonstrationsanlage im Bereich der Festbettvergasung.

Renet:

Renet: Das europäische Zentrum für erneuerbare Energie in Güssing. (© Regionalmanagement Burgenland GmbH)

Im Kompetenznetzwerk kooperieren Unternehmen und Organisationen mit viel Erfahrung im Energiebereich: die EVN AG Güssinger Fernwärme GmbH, GE Jenbacher GmbH & CO OHG, Repotec Umwelttechnik GmbH und die Technische Universität Wien – Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaften. 2004 wurde das Netzwerk um den Themenbereich Biogas erweitert – damit kamen weitere wichtige Partner wie das IFA Tulln, die AAT Abwasser- und Abfalltechnik GmbH & CO OHG, die Thöni Industriebtriebe GmbH und die Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH mit an Bord.

Daten und Fakten:

  • Projektlaufzeit: 1999–2006
  • EU-Programm: Ziel 1 Burgenland
  • Gesamtkosten: 565.860 Euro
  • EU-Kofinanzierung: 72.672,83 Euro
  • Nationale öffentliche Mittel: 27.325 Euro
  • Förderungen gesamt: 99.997,82 Euro
  • http://www.renet.at

Praxisbeispiele - Südburgenland: Eine europäische Modellregion für erneuerbare Energie