23.06.2009
Heinisch-Hosek: Mehr Personal für die Kriminalitätsbekämpfung einsetzen, ist möglich

Durch Umschichtungen gibt es Spielraum im Stellenplan, ohne die Anzahl der Planstellen zu erhöhen

"Mehr Personal für die Kriminalitätsbekämpfung einsetzen, ist möglich. Ich sehe durch Umschichtungen von unbesetzten Planstellen Spielraum im Stellenplan, ohne dass wir die Anzahl der Planstellen erhöhen müssen", sagte Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die Stellungnahme von Bundeskanzler Werner Faymann zu den Personalproblemen bei der Polizei. Die Details werde sie mit Finanzminister Pröll und Innenministerin Fekter klären und gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Wie die Umschichtung von Planstellen zu finanzieren sei, da erwarte sie sich Vorschläge von Josef Pröll.

"Ohne ein klares Konzept, wie und wo das Personal zur Kriminalitätsbekämpfung eingesetzt werden soll, macht eine Umschichtung von Planstellen keinen Sinn", so Heinisch-Hosek weiter. Da sei die Innenministerin gefordert. "Aber klar ist, dass die Polizistinnen und Polizisten dort einzusetzen sind, wo der größte Bedarf bei der Kriminalitätsbekämpfung ist", machte die Beamtenministerin abschließend deutlich.

Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst
Tel.: +43 1-53115-2149
E-Mail: dagmar.strobel@bka.gv.at